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Parkverbot am Urfahrmarktgelände: Linzer KPÖ fordert Öffi-Ausbau

  • Donnerstag, 7. September 2017 @ 11:27
News Zum beschlossenen Parkverbot für Autos am Urfahrmarktgelände durch den Linzer Stadtsenat fordert KPÖ-Linz Verkehrssprecher und KPÖ PLUS Regionalkreis-Spitzenkandidat Michael Schmida den massiven Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs und eine Wende in der Verkehrspolitik.

Schmida: "Das eigentlich viel größere Problem sind weniger parkende Autos, sondern der noch immer zunehmende Autoverkehr in Linz. Darin zeigt sich ein großes Politikversagen, denn die Politik hätte Jahrzehnte Zeit gehabt Lösungen für die Verkehrsprobleme umzusetzen, hätte sie nicht den Autoverkehr, sondern die sanfte Mobilität gefördert!"

Schmida fordert, dass die gegenseitigen Schuldzuweisungen und politischen Geplänkel auf dem Rücken der PendlerInnen und Linzer BewohnerInnen ein Ende haben müssen. "Eindeutiges politisches Ziel muss die Reduzierung des Autoverkehrs, bei gleichzeitigem Ausbau des öffentlichen Verkehrs und Förderung des Radverkehrs, vor allem für kurze Distanzen, sein! Davon ist man derzeit aber meilenweit entfernt: Verkehrsinfrastrukturprojekte, wie Westring, A7-Ausbau, etc., aber auch Raumordnung und Stadtplanung in Linz und Oberösterreich zeugen vom genauen Gegenteil. Das Auto steht im Mittelpunkt. Die Folgen sind Unfälle mit Toten und Verletzten, Lärm, Staus, Stress, Klimawandel, Umweltverschmutzung, enormer Flächenverbrauch und noch mehr!"

An einem durchschnittlichen Werktag werden in der oberösterreichischen Landeshauptstadt rund 838.700 Wege zurückgelegt, davon sind ca. 448.300 Binnenwege. Insgesamt werden 40 Prozent (ca. 332.000 Wege) von nicht in der Stadt Linz wohnhaften Personen durchgeführt. Der Anteil der privaten Kfz bei Binnenwegen beträgt ca. 45 Prozent, bei den PendlerInnen ca. 70 Prozent. Was aber auch bedeutet, dass ungefähr gleich viel Autoverkehr in Linz durch die Linzer Bevölkerung verursacht wird. Zu bedenken gibt Schmida, dass auch für die LinzerInnen das Auto noch immer das bestimmende Fortbewegungsmittel beispielsweise für den Weg zur Arbeit darstellt. Fast 60 Prozent aller Wege in die Arbeit werden von Linzern mit dem PKW zurückgelegt.

Schmida abschließend: "Fast täglich werden die höchstzulässigen Luftschadstoff-Grenzwerte in Linz, zum Beispiel bei den NOx- und Feinstaubwerten, überschritten. Es ist Zeit endlich zu handeln. Jetzt rasch Öffis ausbauen und Verkehrswende einleiten!"


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