Die Kundgebung „Reclaim the Beach“ der Linzer KPÖ ist mittlerweile zur Tradition geworden. Auch heuer kamen bei passendem Spätsommerwetter am 27. August 2017 wieder gut 200 Besucher_innen an den Donaustrand beim Steinmetzplatzl in Linz-Urfahr um sich an diesem Sonntagnachmittag zu informieren, zu diskutieren und auch zu feiern. Auch viele am Donaustrand anwesende Badegäste nützten das Angebot. Auch 2017 gab die Linzer KPÖ mit dieser politischen Kundgebung wieder ein klares Plädoyer für den öffentlichen Raum ab. Dies betonten Michael Schmida (Spitzenkandidat von KPÖ PLUS im Wahlkreis 4A Linz-Umgebung und auf der Landesliste) und KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn in ihren Ansprachen.

Die Kundgebung wurde mit politischen Chansons von Maren Rahmann gestaltet. Dazu gab es chillige Musik mit DJ Andaka, politische Infos bei Infoständen der KPÖ, der Jungen Linken und von Amnesty International, öffentliches Grillen und eine gute Stimmung bis in die Abendstunden. Beim Infostand unterschrieben über 50 Menschen die KPÖ-Petition „Wohnen darf nicht arm machen!“ für ein leistbares Wohnen.

Entsprechend dem Motto der Kundgebung ist der KPÖ die Verteidigung des öffentlichen Raumes vor Reglementierung, Überwachung und Kommerzialisierung ein wichtiges Anliegen, denn der öffentliche Raum muss allen gehören. Die rechten Parteien, insbesondere die FPÖ, sind Vorreiter bei Einschränkung des öffentlichen Raumes.

Die Stichworte Stadtwache, Ausweitung der Polizeibefugnisse, Bettelverbot, Grillverbot am Pleschingersee, Forderung nach Alkoholverbot in Parks und auf Plätzen, Videoüberwachung auf Plätzen und in Straßenbahnen, Hetze gegen Asylwerber_innen und Migrant_innen etc. unterstreichen das hinreichend.