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KPÖ fordert mehr öffentliche Grillplätze für Linz

  • Montag, 15. Mai 2017 @ 08:52
News Linz braucht nicht weniger, sondern mehr öffentliche Grillzonen, stellt die Linzer KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn zu den jüngsten Angriffen auf die Grillzone beim Pleschingersee fest und kritisiert die unverkennbar rassistischer Stoßrichtung dieser Attacken.

Weil dort vor allem türkische und kurdische Familien die Grillzone nutzen würde nach Lesart von FPÖ-Fraktionsobmann Günther Kleinhanns der Pleschingersee durch Menschen mit „unterschiedlicher kultureller Herkunft entwertet“. Bekanntlich hat die FPÖ schon wiederholt und jetzt eine Mehrheit des Gemeinderates von Steyregg – auf dessen Gemeindegebiet der von der städtischen Linz AG verwaltete Pleschingersee liegt – das Aus für diese Einrichtung verlangt.

Es ist offensichtlich, dass Argumente wie Geruchsbelästigung, Sorge um das Grundwasser, der Autoverkehr oder die Müllentsorgung nur vorgeschoben sind. Erfreulich ist aus Sicht der KPÖ, dass sich der Steyregger Bürgermeister Johann Würzburger (Bürgerliste) und auch die Gemeinden Wilhering und Ottensheim – wo es ebenfalls solche Grillzonen gibt – ebenso wie die Linz AG gegen ein Verbot ausgesprochen haben.

„Weil Menschen ohne eigenen Garten oder Hinterhof in Bezug auf Grillmöglichkeiten deutlich benachteiligt sind und Grillen in Wohngegenden gelegentlich zu Konflikten führt, wenn sich Anrainer_innen durch Rauch, Grillgeruch oder Lärm belästigt fühlen, ist naheliegend, das Angebot an öffentlichen Grillplätzen zu vergrößern“, so Gemeinderätin Gerlinde Grünn. Derzeit gibt es dazu in Linz nur am Pleschingersee und an der Donau bei Sankt Margarethen Möglichkeiten, die bei entsprechender Witterung auch stark genutzt werden.

Nach Meinung der KPÖ wären geeignete Plätze für solche öffentliche Grillzonen an der Donau in Alt-Urfahr, im Bereich des Urfahraner Jahrmarktgeländes und beidseitig im Bereich der früheren Eisenbahnbrücke (wie von den Grünen in einem 2010 im Gemeinderat mehrheitlich abgelehnten Antrag vorgeschlagen) und im Hafengebiet vorhanden, weiters am Traunufer in Ebelsberg und Auwiesen (dort hatte die Junge ÖVP eine „Wasser-Erlebniswelt“ zum Grillen, Baden, Zelten und Angeln vorgeschlagen). Die KPÖ hat seit 2009 bereits wiederholt mit ihrer Kundgebung unter dem Motto „Reclaim the Beach“ das Grillen auf öffentlichen Plätzen thematisiert.

Wenig hält die KPÖ vom Vorschlag der ÖVP für mit fix installierten Grillgeräten ausgestattete Plätze für welche eine Reservierung erforderlich ist wie sie es in Wien gibt, weil das eine überflüssige Bürokratisierung und Reglementierung bedeutet. Notwendig ist hingegen zweifellos, dass öffentliche Grillzonen mit einer ausreichenden Infrastruktur wie Trinkwasser und WC-Anlagen ausgestattet sind und klare Regeln zur Nutzung wie Abfallbeseitigung vorhanden sind.


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