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Ein kraftvoller Mayday2017 in Linz

  • Montag, 1. Mai 2017 @ 22:00
Global Vielfältig, bunt und voller Power – das war der Mayday2017, die diesjährige Demonstration des seit 1991 vom Aktionskomitee organisierten alternativen 1. Mai in Linz. Gut 300 Teilnehmer_innen zogen als bunter, erfrischender, teilweise auch aktionistischer und lautstarker Kontrapunkt zu dem bereits vorher stattgefundenen und von penetranter Selbstbeweihräucherung geprägten regierungsfrommen und sozialpartnerschaftlichen sowie von militärischer Marschmusik bestimmten „Festzug“ der SPÖ durch die Landstraße.

Der Aufruf für den Alternativen 1. Mai, mit dem heuer zur Demonstration aufgerufen wurde, stand unter dem Motto „Für soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte und Arbeitszeitverkürzung!“ Schon seit Jahren unterstützen zahlreiche Betriebsrät_innen, Gewerkschafter_innen, Vertreter_innen von Vereinen und Organisationen und Künstler_innen als Personenkomitee die Bündnisplattform Mayday.

Namens der Vorbereitungsgruppe begrüßte Andreas Heißl die Teilnehmer_innen beim Sammelpunkt beim Schillerpark, der auch heuer wieder mit einem Picknick verbunden war. Zur Einstimmung spielten die Brass Band „Zach Geburt“ und die Dudelsackmusik „Hellmountain Pipeband“ auf, welche dann auch die anschließende Demo begleitete.


Angeführt von einem Lautsprecherwagen, dem Spitzentransparent „Ein gutes Leben für alle – Mayday“ und einem Lastenrad wurde der bunte Demonstrationszug des Mayday2017 über die Landstraße unter anderem von Transparenten und Fahnen von AUGE, KPÖ, GLB, EL, JULI, LGJ, SLP und der maiz-Frauen gestaltet. Auf Transparenten wurde unter anderem „Wohnen darf nicht arm machen“ und „Aktivpass, bleib wie du bist“, „Jetzt schlägt´s 13“, „Bettelverbot? Mindestsicherung? Zwölf-Stunden-Tag? Soziale Politik sieht anders aus!“, „Geld für Jugend und Soziales – statt für Überwachung und Konzerne“, „Armut bekämpfen – nicht die Armen! Keine Bettelverbote!“ und anderes mehr gefordert. Und auch heuer waren wieder die maiz-Frauen mit aktionistischen Einlagen in der Demo vertreten.

Wie schon in den Vorjahren reihten sich wieder zahlreiche Passant_innen und auch Teilnehmer_innen des vorangegangenen Maiaufmarsches der SPÖ in die linke Maidemo ein. Und wie immer waren vor allem viele unorganisierte Linke bei der linken Linzer Maidemo vertreten. Viele Passant_innen verfolgten aufmerksam die Demonstration, die am Hauptplatz bereits von zahlreichen Zuschauer_innen, aber auch von Teilnehmer_innen der vorangegangenen SPÖ-Kundgebung erwartet wurde.

Bei der von Andreas Heißl moderierten Abschlusskundgebung am Hauptplatz verwies als erste Rednerin KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn auf die nach wie vor aktuellen Anliegen des 1. Mai und stellte die Kampagne der KPÖ „Wohnen darf nicht arm machen“ vor. Ihr folgte Arbeiterkammerrat Martin Gstöttner (AUGE), der die Attacken der Wirtschaftskammer scharf zurückwies und betonte, dass sich die Arbeiterkammer als Interessenvertretung für nichts zu entschuldigen braucht.

Nach einer aktionistischen Einlage der maiz-Frauen als Kritik an der herrschenden Asyl- und Migrationspolitik sprach der Musiker Christoph Hüttmannsberger zur Prekarisierung in der Kulturszene und kritisierte die Kulturpolitik der SPÖ. Als letzter Redner kritisierte Jan Millonig (SLP) die Schließung von Jugendzentren und appellierte für linke Bündnisse gegen die neoliberale Politik und den rechtsextremen Populismus. Die Kundgebung wurde traditionell mit der „Internationale“ abgeschlossen. Mehr dazu unter http://www.maydaylinz.at

Bei schönstem Maiwetter fand am Nachmittag das traditionelle Maifest der KPÖ heuer wieder als Straßenfest statt, bei dem vor einem begeisterten Publikum „Roy de Roy“ aufspielte. Auch heuer gab es bei diesem Fest wieder einen gut frequentierten Bücherflohmarkt des Vereins LIBIB, erstmals kamen auch die Tischtennisfreund_innen auf ihre Kosten.

Zusätzlich zu einem Kinderschminken gab es eine Hüpfburg, die von den jüngsten Besucher_innen stark frequentiert wurde. Den gut 200 Besucher_innen wurde wie üblich Fassbier, Köstlichkeiten vom Grill und ein reichhaltiges Kuchenbuffet angeboten und es wurde bis in die Nachtstunden ausgiebig geplauscht und gefeiert. Bei Infoständen – unter anderem auch von Amnesty International – wurde den Besucher_innen politische Information geboten und auch bereits viele Unterschriften für die KPÖ-Petition „Wohnen darf nicht arm machen!“ gesammelt. http://www.kpoe.at/partei/positionen/...arm-machen

Fotostrecke Mayday2017 Linz: https://maydaylinz.at/#bilder


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