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VCÖ: In Oberösterreich mehr als 70.000 Haushalte ohne eigenes Auto mobil

  • Mittwoch, 19. April 2017 @ 14:47
Verkehr Wer meint, alle Haushalte in Oberösterreich hätten ein Auto, irrt: Rund 74.500 Haushalte sind ohne eigenes Auto mobil, wie eine VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Haushalte, die in ihrer Mobilität nicht von einem eigenen Auto abhängig sind, sind nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch kostengünstiger mobil. Ein gutes öffentliches Verkehrsangebot, gute Infrastrukturen zum Radfahren und ein Carsharing-Angebot erleichtern es, kein Auto besitzen zu müssen. Der VCÖ sieht vor allem bei Wohnhausanlagen ein großes Potenzial für Carsharing.

Die Zahl der autofreien Haushalte ist in Oberösterreich größer als Vielfach angenommen. Rund 74.500 Haushalte sind ohne eigenes Auto mobil, macht der VCÖ aufmerksam. "Kommt ein Haushalt ohne eigenes Auto aus, erspart sich dieser viel Geld. Und zusätzlich trägt dieser Haushalt dazu bei, dass Österreich seinen Klimazielen näher kommt", stellt VCÖ-Experte Markus Gansterer fest.

Um mehr Haushalten Mobilität ohne eigenes Auto zu ermöglichen, sind ein gutes Angebot an öffentlichen Verkehrsverbindungen nötig. Der VCÖ betont, dass jedes regionale Zentrum gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein soll. Da die Arbeitszeiten zunehmend flexibler werden und die Teilzeitarbeit zunimmt, ist es gerade für Pendlerinnen und Pendler wichtig, dass es auch abseits der klassischen Pendlerzeiten häufigere Bahn- und Busverbindungen gibt.

Ein großes, bisher wenig genutztes Potenzial, sieht der VCÖ beim Carsharing. "Vor allem bei Wohnhausanlagen sind Carsharing-Angebote sowohl aus ökologischer als auch ökonomischer Sicht sinnvoll. Hier braucht es Anreize, damit mehr Wohnbauträger diese gemeinsamen Mobilitätsangebote anbieten", stellt VCÖ-Experte Gansterer fest. Die Pkw-Stellplatzverpflichtung, die die Errichtung von Parkplätzen und teuren Tiefgaragen unabhängig vom tatsächlichen Bedarf vorschreibt, ist umfassend zu reformieren.

Viele Strecken sind zudem in Radfahrdistanz. Eine gute und sichere Infrastruktur für den Radverkehr ermöglicht mehr Menschen den Umstieg auf das Fahrrad. Wichtig sind gute Radverbindungen zwischen Siedlungen und dem nächsten Ortszentrum sowie zu Bahnhöfen und Haltestellen.

Der VCÖ sammelt im Rahmen des diesjährigen VCÖ-Mobilitätspreises Oberösterreich vorbildliche Projekte und innovative Konzepte für eine klimaverträgliche Mobilität. Aufgerufen zur Teilnahme sind Betriebe, Unternehmen, Start-Ups, Wohnbauträger, Universitäten, (Fachhoch)Schulen, Vereine und auch Privatpersonen. Noch bis 9. Juni können Projekte eingereicht werden (Informationen und Einreichunterlagen beim VCÖ unter (01) 8932697 oder www.vcoe.at). "Das Klimaabkommen von Paris bedeutet den weltweiten Ausstieg aus Erdöl bis zum Jahr 2050. Diese Herausforderung ist zu schaffen, wenn das vorhandene Know-How und die guten Ideen und Konzepte genutzt werden", betont VCÖ-Experte Gansterer.

Info: www.vcoe.at

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