Für die Gemeinderatssitzung am 6.4.2017 hat KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn eine Anfrage an Finanzreferent VBgm. Christian Forsterleitner (SPÖ) zum Thema Traditionsgasthaus Oberwirt eingebracht. Der Wortlaut der Anfrage: Sehr geehrter Herr Vizebürgermeister, laut Medienberichten hat die Stadt Linz den Vertrag mit dem bereits dritten Pächter des mit Beschluss des Gemeinderates vom 21. Jänner 1999 um 7,5 Mio. Schilling erworbenen ehemaligen Traditionsgasthauses Reichl, dem heutigen „Oberwirt“ in Sankt Magdalena wegen massiver Differenzen und Zahlungsverzug gekündigt.

Trotz mehrmaliger Stundungen und angebotener Ratenzahlungen wartet die Stadt nachdem drei Mahnklagen eingebracht werden mussten auf die Begleichung der offenen Pachtzahlungen. Auch soll der Pächter versucht haben das Pachtobjekt ohne Zustimmung der Stadt an einen neuen Betreiber zu übergeben. Wie man hört soll auch der Umgang des Pächters mit dem Personal nicht den arbeitsrechtlichen Bestimmungen entsprochen haben.

Ich stelle daher laut Statut Linz § 12 nachstehende Anfrage:

Wann und mit welchem Pächter wurde der letzte Pachtvertrag der Stadt für das 1999 erworbene Traditionsgasthaus „Oberwirt“ in Sankt Magdalena abgeschlossen? Was waren die Gründe für die Aufkündigung dieses Pachtvertrages? Wie hoch sind die Pachtrückstände des Pächters gegenüber der Stadt? Wurde bereits ein neuer Pächter gefunden bzw. ist ein solcher in Aussicht? Ist mit einem längeren Leerstand zu rechnen, wie das beim „Urbanides“ in der Rudolfstraße der Fall war? Gibt es Überlegungen der Stadt das Objekt zu verkaufen, wenn es keine zufriedenstellende Lösung für einen Pachtbetrieb gibt, wie das beim „Schwarzen Anker“ am Hessenplatz der Fall war?

Mit freundlichen Grüßen,
GR Magª Gerlinde Grünn

Die schriftliche Beantwortung der Anfrage durch VBgm. Forsterleitner: http://ooe.kpoe.at/files/anfragen/2017Oberwirt.pdf