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Unternehmer Resch will Gewerkschaften abschaffen

  • Donnerstag, 26. November 2015 @ 18:29
Antifa Offenbar übermotiviert durch das Wahlergebnis nimmt sich manch Unternehmer-Vertreter kein Blatt mehr vor den Mund, kritisiert die Welser Initiative gegen Faschismus. So tönte der Welser Wirtschaftskammerobmann Josef Resch, Eigentümer und Geschäftsführer der Resch & Frisch-Gruppe, im Welser Regionalfernsehen: „Im Süden von USA ist die Gewerkschaft inzwischen verboten worden, ja. Ich wäre dafür, dass wir das bei uns auch machen“ (WT 1, 18. 11. 2015)

Dazu ist anzumerken: Im „Süden von USA“ sind Gewerkschaften selbstverständlich nicht verboten, auch wenn sich Herr Resch das vielleicht wünscht. Skandalöser als seine Unwissenheit ist aber natürlich die Forderung, diese hierzulande zu verbieten. Gewerkschaften wurden zuletzt unter dem NS-Regime verboten, zigtausende GewerkschafterInnen wurden von den Nazis verfolgt, eingesperrt, in Gefängnissen und Konzentrationslagern ermordet.

„Die Zerschlagung der organisierten ArbeiterInnenbewegung ist ein zentrales Element faschistischen Gedankenguts. Wer mit solchen Ideen sympathisiert, hat in einem öffentlichen Amt nichts verloren“, meint Rudolf Spitzer, Gewerkschafter und Antifa-Vorstandsmitglied. Weiters ersucht die Welser Initiative gegen Faschismus die ÖVP um Klarstellung, immerhin ist Resch auch Obmann des schwarzen Wirtschaftsbundes und Mitglied des Welser Stadtparteivorstandes.


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