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Eine Brücke für die Eisenbahn, um Erhalt der Mühlkreisbahn zu sichern!

  • Donnerstag, 4. Juni 2015 @ 08:52
News Vergangenen Mittwoch haben sich bei einem Gipfelgespräch VertreterInnen der SP, VP, FP und Grünen sowie Mitglieder der Plattformen „Eisenbahnbrücke retten!“ und „Brücke für Linz“ auf die genaue Fragestellung bei der Volksbefragung über die Zukunft der Eisenbahnbrücke am 27. September geeinigt. Kritik am Ergebnis und Wortlaut der Fragestellung kommt von der KPÖ.


„Wir haben immer wieder darauf hingewiesen, dass für uns der Weiterbestand der Mühlkreisbahn, also einer Regionalbahn die Linz mit dem oberen Mühlviertel verbindet, oberste Priorität hat. Die Linzer KP-Gemeinderätin, Gerlinde Grünn, hat daher im Gemeinderat allen Anträgen nicht zugestimmt, die diese Frage ausklammern, bzw. das faktische Aus für die Mühlkreisbahn bedeuten.“, sagt der Verkehrssprecher der Linzer KPÖ, Michael Schmida.

Der Text zur Volksbefragung lässt am Ende der Mühlkreisbahn jedoch keinen Zweifel: „Beiden Seiten, sowohl den 'Brückenrettern' als auch den NeubaubefürworterInnen, ist die Mühlkreisbahn egal. Das Verkehrsmittel Eisenbahn kommt in der Fragestellung beider Varianten schlicht und einfach nicht vor“, meint Schmida.

Kritik nimmt die KPÖ auch an den Grünen, die den Neubau-Beschluss mit der SPÖ mitgetragen haben und immer wieder betonten, dass eine neue Brücke auch für eine Vollbahn geplant werden muss. „Nun haben die Grünen einer Fragestellung zugestimmt, die eine Vollbahn weder in der einen, noch in der anderen Variante überhaupt vorsieht.“

Die KPÖ tritt für den Erhalt und Attraktivierung der Mühlkreisbahn und Lückenschluss bis zum Hauptbahnhof über die Donau ein. „Die von der Politik bevorzugte Schmalspurvariante in Form der „Regiotram“ ohne Vollbahn würde das Ende des Personentransports auf Schiene ab Rottenegg bedeuten bzw. auf die Möglichkeit des Gütertransports verzichten. Eine Brücke über die Donau, egal ob alt oder neu, müsste die Mühlkreisbahn in den Mittelpunkt stellen, anstatt sie gar nicht vorzusehen! Nur so kann eine leistungsfähige, weit ins Mühlviertel reichende Alternative zum Straßenverkehr geschaffen werden.“ meint Schmida abschließend.

Mehr zur Eisenbahnbrücke: http://ooe.kpoe.at/article.php/20131019190502768


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