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Donaustrand in Linz: Statt Kommerzprojekt bestehende Freizeitangebote verbessern!

  • Montag, 1. Juni 2015 @ 05:59
Linz Passend zum meteorologischen Sommerbeginn: Wir dokumentieren den Redebeitrag von Gerlinde Grünn im Linzer Gemeinderat zum Projekt "Donaustrand" vom 21. Jänner dieses Jahres. Der Linzer Gemeinderat hat damals mit Stimmenthaltung der Grünen-Fraktion sowie bei Gegenstimme der KPÖ-Gemeinderätin beschlossen beim Brücknerhaus einen gastronomisch genutzten Bereich ("Strand") um 100.000 Euro zu errichten.

„Sehr geehrter Herr Bürgermeister, Kollege Mayr hat was den Donaustrand anlangt schon sehr wichtige Punkte angesprochen. Ich erinnere mich an die Diskus­sion zu diesem Thema im Gemeinderat letztes Jahr. Damals habe ich mich der Stimme enthalten und habe gesagt, ich möchte abwarten, was vor allem im Hinblick darauf, dass die Donaulände ein Ort in der Stadt ist, der sehr gut funktioniert, herauskommt. Es ist einer der wenigen Orte in der Stadt, den Menschen nutzen können, ohne einem Konsumzwang ausgesetzt zu sein. Die Menschen können die Donaulände ohne einen Animationsdruck zu haben nutzen und können den Ort selbst gestalten. Ob das dort die Jungen sind, die in der Wiese sitzen, ob das dort Menschen bei Spaziergängen mit ihren Hunden sind oder ob das Sportler sind. Die Donaulände ist ein Ort in der Stadt, der eigentlich ohne unser besonderes Zutun funktioniert.
Bei dem nun vorliegenden Projekt, will man 100.000 Euro investieren. Einerseits leidet die Stadt unter einem Sparzwang und andererseits will man 100.000 Euro für Sand ausgeben, den man vor das Brucknerhaus schüttet. Sand ist nicht unbedingt das optimale Material in der Pflege, da gibt es viele Argumente. Ich möchte nicht wissen, wie viele Hündchen in Linz sich über diese neue Gelegenheit sehr erfreuen werden, dort ihr Geschäft zu verrichten.
Was mir an der Vorgangsweise auch nicht gefällt, ist der Umgang mit den enga­gierten StudentInnen, die wirklich einiges vorgelegt haben. Gut, das ist wahrscheinlich nicht umsetzbar, aber es ist nicht unbedingt eine sehr feine Sache, die Kreativität, die diese Menschen in ihren Vorschlägen an den Tag gelegt haben, jetzt so vom Tisch zu wischen und etwas ganz Neues zu machen, nämlich Sand aufzuschütten. Ich denke, die 100.000 Euro, die man jetzt investieren will - offensichtlich ist das Geld da - wären z.B. besser in eine moderne Toilettenanlage an der Donaulände investiert, um den Menschen, die sich jetzt schon dort aufhalten, eine bessere Hygiene zu ermöglichen, oder in die Pflege in die bereits vorhandenen Donaustrände. Es werden durchaus Initiativen gesetzt werden, die nichts kosten. Man könnte z.B. ein öffentliches Grillen ermöglichen, das würde nichts kosten. Aus diesen Gründen werde ich diesem Antrag nicht zustimmen. Danke schön.“


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