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Dokumentation über Sepp Plieseis (1913-1966)

  • Mittwoch, 25. Februar 2015 @ 13:41
Biografien Mit einer Dokumentation würdigt die KPÖ-Oberösterreich anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus im Jahre 1945 den Widerstandskämpfer Sepp Plieseis (20.12.1913-21.10.1966).

Die 60seitige Dokumentation will mit ausgewählten Beiträgen dazu beitragen die Person von Sepp Plieseis, der im Widerstand gegen das NS-Regime eine entscheidende Rolle gespielt hat, in den verschiedenen Facetten darzustellen und seinen Beitrag im antifaschistischen Befreiungskampf zu würdigen.

Die als Widerstandsgruppe Willy-Fred bekannte Partisanenbewegung im Salzkammergut, deren führender Kopf Sepp Plieseis war, ist eines der interessantesten Kapitel des antifaschistischen Widerstandes gegen das NS-Regime.

Er und seine Mitkämpfer_innen hatten den Auftrag der Alliierten in der „Moskauer Deklaration“ von 1943, wonach für Österreich „sein eigener Beitrag an seiner Befreiung berücksichtigt werden wird“ ernst genommen.

Gestützt auf ihre politische Einsicht in das von Georgi Dimitroff analysierte Wesen des Faschismus und auf die Arbeit von Alfred Klahr über Österreich als eigene Nation haben Kommunist_innen gegen den Faschismus gekämpft und von allen Parteien die weitaus größten Opfer für das Wiedererstehen eines eigenständigen Österreich gebracht.

Der Lebensweg Plieseis` liest sich wie ein Abenteuerroman – geprägt von der Arbeitslosigkeit der 1. Republik, als Wilderer gejagt, in den Internationalen Brigaden zur Verteidigung der Spanischen Republik, inhaftiert in französischen Lagern, Festnahme und KZ-Haft nach dem Versuch der Rückkehr ins heimische Salzkammergut, Flucht aus dem KZ-Außenlager Hallein und dann führend in der Widerstandsbewegung.

Dass eine solche Person Stoff für Mythen hergibt ist nicht verwunderlich, wie Plieseis´ Instrumentalisierung in der späteren DDR zeigt. Tatsache ist freilich, dass er nur einer von vielen war die für ein freies Österreich kämpften, das Verdienst kommt dabei nicht nur den sich wie ein Fisch im Wasser in den Gebirgen des Salzkammergutes bewegenden Widerständlern zu, sondern auch jene, ohne die sie keine Chance hatten. Und das waren vor allem Frauen wie Resi Pesendorfer oder Agnes Primocic, die für die notwendige Versorgungsarbeit sorgten.

Die Dokumentation kann bei der KPÖ-Oberösterreich bestellt werden: Mail ooe@kpoe.at, Telefon +43 732 652156




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Die Verstaatlichte in Oberösterreich – Eine kritische Bilanz.
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