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Freihandelsabkommen: "Offener Brief" an die Landwirtschaftskammer

  • Donnerstag, 22. Januar 2015 @ 12:03
Kapital Im Bild (von links nach rechts): Erwin Thumfart (IG Milch), Friedrich Pernkopf (Kammerdirektor), Gernot Almesberger (Plattform-Sprecher), Franz Reisecker (LWK-Präsident), Karl Keplinger (Kontrollausschussvorsitzender), Heinz Mittermayr (Katholische ArbeitnehmerInnenbewegung)

Am 22. Jänner 2015 überreichte Gernot Almesberger, Sprecher der Initiativplattform TTIP stoppen Oberösterreich, einen "Offenen Brief" an den oberösterreichischen Landwirtschaftskammerpräsidenten Franz Reisecker, Kammerdirektor Friedrich Pernkopf und den Vorsitzenden des Kontrollausschusses der Landwirtschaftskammer Karl Keplinger.

Der "Offene Brief" mit dem Titel "Wer schützt die Bauernschaft, die Qualität unserer Lebensmittel und die einzigartigen Produkte des Feinkostladens Österreich, vor den Handelsabkommen TTIP, CETA & TiSA?" geht auf die Bedenken und Fragen, wie die von den Kritiker_innen der Freihandelsabkommen eingeforderten roten Linien eingehalten werden können.

Außerdem wurde vereinbart, dass es im Februar oder März 2015 einen erweiterten runden Tisch für vertiefende Gespräche zwischen Landwirtschaftskammer, deren Fraktionen und der Initiativplattform TTIP stoppen! OÖ zu diesem Thema gibt. Alle Anwesenden waren sich einig, dass es darum geht, eine gute Zukunft für uns alle zu gestalten, und dass wir dazu eine gesunde Landwirtschaft in Österreich brauchen.

Die Entscheidungsträger in den diversen Bereichen der Landwirtschaft Österreichs sprechen, wenn es zum Thema Freihandelsabkommen TTIP und Co. kommt, von roten Linien die nicht überschritten werden dürfen. Die "Initiativplattform TTIP stoppen! Oberösterreich" hat starke Bedenken, dass diese roten Linien gut und wichtig sind, es jedoch an Mitteln und Wegen fehlt, diese auch gegen übermächtige Agrarkonzerne zu verteidigen.

Werden die Handelsabkommen wie TTIP, CETA, TiSA und Co. eines Tages in Kraft treten, dann wird es nicht mehr lange dauern, bis die landwirtschaftlichen Strukturen in Österreich völlig zusammenbrechen, der Warenkorb des Genusslands Österreich leer sein wird und die verfügbaren Qualitäten der Lebensmitteln immer schlechter wird.

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