Wenn man so die Texte der nun überall gespielten Weihnachtslieder hört, fällt auf, daß sie meist von viel Schnee u. grimmiger Kälte handeln. Eigentlich komisch, wenn man das immer extremere Weihnachtstauwetter beobachtet: Temperaturen von bis zu 10° über dem langjährigen Durchschnitt, Extremwerte über plus 15°, offene Gastgärten in sonniger Lage, Wanderer auf grünen Skipisten... Diese Entwicklung läßt sich nur mehr mit dem immer auffälligeren Klimawandel erklären. Dennoch gibt es gerade in bürgerlich-konservativen u. Industriellen-Kreisen einflußreiche Zeitgenossen, die dies leugnen, als reinen Zufall abtun, stattdessen lieber die Entwicklung auf wortwörtlichen "Tea-Parties" weiter abwarten u. Tee trinken. Wie herrlich läßt es sich als Aktionär mit fossiler oder gar atomarer Energie Dividenden einstreifen!
Da die meisten Weihnachtslieder aus dem 19. Jh., also dem „Jahre Schnee“ stammen, besingen sie tatsächlich die Zeit vor dem Klimawandel und den "Schnee von gestern".

Leserbrief von Peter Baalmann (Plattform Klima-Energie-Verkehr)