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EU-Kritik kann auch vorwärtsgewandt sein

  • Sonntag, 11. Mai 2014 @ 20:00
Wahlen "Die Europapolitik der FPÖ würde das europäische Parlament schwächen und so die Bevölkerung Europas noch weiter gegenüber den Interessen von internationalen Konzernen und Banken entmachten", kommentiert Martin Ehrenhauser, Spitzenkandidat der Wahlallianz EUROPA ANDERS, den Auftritt von Harald Vilimsky in der Pressestunde.

Die von der FPÖ auch in der Pressestunde wieder vertretene Rückkehr zum Provinzialismus sei keine Option: "Die großen Probleme unserer Zeit - von der ungleichen Verteilung von Macht und Chancen über die europäische Standortkonkurrenz, bei der die Staaten nur verlieren, bis hin zum ausufernden Überwachungsstaat - können wir nur durch verstärkte Zusammenarbeit lösen", so Ehrenhauser.

Ehrenhauser kritisiert weiters die Aussage von Vilimsky, Homosexuelle würden "nirgendwo in Österreich" diskriminiert: "Dass Vilimsky und die FPÖ die bestehenden Diskrimierungen gutheißen ändert nichts daran, dass es sich dabei um solche handelt - etwa im Ehe-/Partnerschafts- und Adoptionsrecht sowie bei Pflegekindern.
Nicht zuletzt der gestrige Eurovisions-Songcontest hat demonstriert, dass die europäische Bevölkerung in Fragen der Toleranz schon längst weiter ist als die FPÖ", so Ehrenhauser.

"EUROPA ANDERS steht im Gegensatz zur FPÖ für EU-Kritik, die vorwärtsgewandt ist. Wir brauchen eine demokratischere und gerechtere EU, die Menschenrechte für alle verteidigt!", schließt Ehrenhauser.


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