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Margarete Stößlein (1913-1944): „Feindpropaganda“ in Enns

  • Mittwoch, 1. Januar 2014 @ 08:00
Biografien Margarete Stößlein aus der Stadt Enns starb 1944 im Alter von 31 Jahren, so wie viele tausende Frauen in Österreich wegen ihrer Liebe zur Freiheit, wegen ihrem Bekenntnis zum Antifaschismus.

Ihr Gatte diente als Major in der deutschen Wehrmacht und geriet in sowjetische Gefangenschaft. Dort wurde er erstmals mit dem Leben des Sowjetbürgers bekannt. Er war erstaunt über die Wirklichkeit, die ganz anders war, als man ihm jahrelang durch die faschistische Lügenpropaganda vorerzählt hatte.

So reifte in ihm der Entschluss, mitzuhelfen, die Wahrheit über die Sowjetunion den europäischen Völkern und insbesondere den Österreicherinnen zu übermitteln. Er sprach allabendlich im Rundfunksender Moskau über das Bataillon „Freies Deutschland“, das als Truppenteil in der Roten Armee zur Befreiung Europas vom Hitler-Joch, mitkämpfte.

Major Stößlein berichtete für die Hörer Deutschlands und Österreichs vom Kampf der sowjetischen Völker zur Befreiung ihrer Heimat von den deutschen Okkupanten. Seine Frau Margarete, hörte seine Stimme und sorgte dafür, dass die Sendungen in der Bevölkerung in der Stadt Enns und Umgebung bekannt wurden. Sie wirkte dafür, dass die Stimme der freiheitsliebenden Völker, die durch den Äther in das von der Hitler-Barbarei beherrschte Österreich drangen, von unserem Volk gehört wurde.

Auch Margarete Stößlein wurde ein Opfer der Geheimen Staatspolizei. Sie wurde von der Gestapo verhaftet und in das Konzentrationslager Dachau eingeliefert und dort ermordet.

Otto Treml



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