Den JahreskartenbesitzerInnen flatterte diese Tage wieder ein Brief des OÖ Verkehrsverbund (OÖVV) ins Haus, in dem auch heuer wieder eine als „Tarifanpassung“ getarnte Erhöhung der Fahrkartenpreise im Regionalverkehr für das nächste Jahr angekündigt wird.

Demnach sollen die Preise für Wochen-, Monats- und Jahreskarten um über drei Prozent im Jahr 2014 mehr kosten. Bereits im letzten Jahr erhöhte der OÖVV die Ticketpreise um durchschnittlich 2,85 Prozent. Die KPÖ-Oberösterreich fordert deshalb einen Tariferhöhungsstopp im öffentlichen Verkehr, so zum Beispiel beim OÖVV.

Die Konkurrenznachteile die der öffentliche Verkehr gegenüber dem privaten motorisierten Individualverkehr aufgrund einer das Auto bevorzugenden Verkehrspolitik und fehlender Kostenwahrheit ohnehin hat, dürfen durch jährlich steigende Fahrpreise nicht noch größer werden. Das Land soll die Subventionen für den OÖVV erhöhen, statt sinnlose, Millionen bzw. Milliarden Euro teure Straßenverkehrsprojekte zu finanzieren.

Längerfristig sollen nach Ansicht der KPÖ wichtige soziale Infrastrukturleistungen, zu dem auch der öffentliche Verkehr zählt, kostenlos allen zur Verfügung stehen. Daher tritt die KPÖ auch für einen Nulltarif auf den Öffis ein. Umfassende Infos zum Thema Freifahrt bietet die Linzer KPÖ auf der Website http://www.freifahrtlinz.at