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Statt Ostumfahrung ist eine Änderung der Verkehrspolitik notwendig

  • Montag, 25. November 2013 @ 10:34
News Entschieden gegen das Florianiprinzip spricht sich im Zusammenhang mit der Debatte über eine Ostumfahrung von Linz die KPÖ aus: „Was für Linz gilt, muss natürlich auch für die Gemeinden östlich der Donau gelten, Widerstand gegen den Westring in Linz ist genauso berechtigt wie gegen eine Ostumfahrung durch die Mühlviertler Nachbargemeinden“ meint KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner.

Die Bürger_inneninitiativen in Engerwitzdorf, Steyregg, Luftenberg und Sankt Georgen an der Gusen sollten sich daher gemeinsam mit den Initiativen gegen den Westring gegen diese Monsterverkehrsprojekte zur Wehr setzen statt sich gegeneinander ausspielen zu lassen, wie das derzeit bei einer möglichen Variante der Ostumfahrung quer durch den Linzer Stadtteil Ebelsberg der Fall ist.

Der Linzer Gemeinderat hat am 7. März 2013 einstimmig eine SPÖ-Resolution gegen eine Variante der geplanten Ostumfahrung über die Traunauen und den Schiltenberg im Linzer Stadtgebiet beschlossen. Analog hat sich auch der Gemeinderat von Steyregg entschieden dagegen ausgesprochen, dass eine der diskutierten Varianten über das Gemeindegebiet von Steyregg geführt wird.

Die Linzer KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn hat sich im Zusammenhang damit grundsätzlich gegen das Projekt einer Ostumfahrung ausgesprochen und bereits am 10. März 2011 einer FPÖ-Resolution, in welcher Bundes- und Landesregierung aufgefordert werden, „möglichst rasch alle erforderlichen Schritte zur Freihaltung einer Trasse für die Linzer Ostumfahrung zu setzen und deren Errichtung einzuleiten“ als einzige Partei die Zustimmung verweigert.

„Statt ständig neuer Autobahnen oder Schnellstraßen müsste vielmehr Druck dafür gemacht werden, den wachsenden Autoverkehr zurückzudrängen, insbesondere den Schwerverkehr und die Ostumfahrung würde zweifellos von diesem auf der transeuropäischen Achse Berlin-Prag-Adria dominiert“ meint KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner. Derzeit fahren laut Verkehrszählungen täglich 7.000 LKW die ein anderes Ziel haben durch Linz. Die Erkenntnisse von Verkehrsexperten besagen, dass Umfahrungen keine Probleme lösen, sondern nur noch mehr Verkehr anziehen und erzeugen, also letztlich nur Scheinlösungen darstellen.

Es spricht für sich, dass die eifrigsten Befürworter des Westringes gleichzeitig auch eine Ostumfahrung von Linz fordern. Die Wirtschaftskammer als Kapitalvertretung plädiert dabei nicht nur für Westring und Ostumfahrung, sondern ganz offen auch für die Realisierung des aus taktischen Gründen vorläufig auf Eis gelegten Nordteils des Westringes.

Es liegt auf der Hand, dass eine Ostumfahrung, in welcher Variante auch immer, für tausende dort wohnende Menschen eine Mehrbelastung durch zusätzlichen Verkehr, Lärm und Abgasen darstellt: „Es gilt die Sinnhaftigkeit des ausufernden Schwerverkehrs kreuz und quer durch die EU zu hinterfragen und auf Maßnahmen zu orientieren diesen Transitverkehr soweit wie möglich einzudämmen, etwa durch Verlagerung auf die Bahn oder durch die Vermeidung entbehrlicher Transporte“ so Furtlehner.




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