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Führende FPÖ-Politiker gehören selber zum blaubraunen „Narrensaum“

  • Donnerstag, 16. Mai 2013 @ 12:05
News Wenn FPÖ-Landeschef Manfred Haimbuchner kürzlich Probleme seiner Partei mit dem Rechtsextremismus zugeben musste, diese aber als „Narrensaum“ zu beschwichtigen versuchte, so zeigt sich, dass führende FPÖ-Politiker selbst zu diesen „Narren“ gehören und tief im braunen Sumpf stecken, meint KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner.

Jüngstes Beispiel ist FPÖ-Landtagsklubobmann Günther Steinkellner, Mitglied in der schlagenden Rechtsaußen-Burschenschaft Corps Alemannia, der kürzlich Kritiker der FPÖ mit der Aussage „Antifaschisten sind die Faschisten von morgen“ verunglimpfte. Nachdem erst kürzlich eine Facebook-Freundschaft Steinkellners mit einem rechtskräftig verurteilten Neonazi bekannt wurde folgte jetzt eine weitere solche Freundschaft mit einer polizeilich gesuchten rabiaten NS-Anhängerin und Judenhasserin: „Steinkellners Dementi, er habe die Frau nicht gekannt sind unglaubwürdig, weil er offensichtlich bereitwillig und ohne näher hinzuschauen jede beliebige einschlägig braune Facebook-Freundschaft eingeht“ meint Furtlehner.

Auch der sich gerne liberal gebärdende FPÖ-Landeschef Haimbuchner ist völlig ungeeignet den Zeigefinger gegen Rechtsextremisten zu erheben. Im Wahlkampf 2009 meinte er in aller Deutlichkeit „rechts von der FPÖ sollte es nichts mehr geben“ weil die FPÖ „den breiten Bereich von der Mitte bis Rechts zur Genüge abdeckt“ womit hinreichend bestätigt wird, dass die FPÖ nach rechts offen ist wie ein Scheunentor.

Als Mitglied des ademischen Corps Alemannia Wien zu Linz an, jener Burschenschaft, in welcher in den 1920er Jahren auch das Nazi-Idol Horst Wessel, aktiv war gehört Haimbuchner zur Riege der in der FPÖ dominanten Burschenschafter. Nach dem Ausscheiden des wegen Waffenhandel noch nicht rechtskräftig verurteilten Linzer Ex-FPÖ-Gemeinderates Robert Hauer als Obmann agiert Haimbuchner weiterhin gemeinsam mit dem Linzer Gemeinderat Horst Rudolf Übelacker als Stellvertreter des rechtsextremen Witikobundes.

Weitere Beispiele für den blaubraunen „Narrensaum“:
- Bernhard Wieser, Welser FPÖ-Vizebürgermeister, gab 2009 eine Unterstützungserklärung für die nicht zur Landtagswahl zugelassene neonazistische Nationale Volkspartei ab.
- Erwin Kiebler, FPÖ-Ortsparteiobmann in Mitterkirchen, erschien in einem T-Shirt mit Neonazi-Aufschrift zu einer Gemeindeausschusssitzung.
- Wolfgang Kitzmüller, FPÖ-Gemeindevorstand in Kirchschlag, postete „Ab mit den Schwuchteln hinters VÖEST-Gelände!“
- Alois Redinger, FPÖ-Ersatzgemeinderat in Schärding, dichtete die Bundeshymne zu einer fremdenfeindlichen Hetzpropaganda um.
- Michael Raml, FPÖ-Gemeinderat in Linz und Mitglied der Arminia Czernowitz, relativierte die Verbrechen des NS-Regimes mit der Aussage: „Bitte, nicht alles, was damals war, war schlecht“ (OÖN, 18.5.2007).


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