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FPÖ-Haimbuchner: Facebook-Freundschaft mit Neonazi

  • Dienstag, 30. April 2013 @ 11:00
Antifa Dass der freiheitliche Klubobmann im oö. Landtag, Günther Steinkellner, Antifaschisten als „Faschisten“ beschimpft hat, kommentiert der Vorsitzende des Mauthausen Komitees Österreich (MKÖ) unmissverständlich: „Ein plumper Versuch, vom braunen Sumpf in der FPÖ abzulenken“, stellt Willi Mernyi fest. „Steinkellner ist ja selbst betroffen.“

Der „Kurier“ berichtete über eine Facebook-Freundschaft des blauen Klubobmanns mit einem – mittlerweile rechtskräftig verurteilten – Neonazi. „Das mag man noch für einen unglücklichen Zufall halten“, sagt Mernyi. „Die Mitgliedschaft Steinkellners in der schlagenden Rechtsaußen-Verbindung „Corps Alemannia“ ist aber sicher kein Zufall. Dem „Corps Alemannia“ gehörte auch der SA-Sturmführer Horst Wessel an – DAS Idol der NSDAP. Im Burschenschafterblatt „Zur Zeit“ wurde Steinkellner wegen dieses Verbindungsbruders ausdrücklich gelobt.“

Tatsächlich würdigte „Zur Zeit“, das vom FPÖ-Politiker Andreas Mölzer herausgegeben wird, den oberösterreichischen Parteifreund mit folgenden Worten: „Günther Steinkellner ist Mitglied des akademischen Corps Alemannia Wien zu Linz, jener Korporation, bei der in den 20er-Jahren auch der NS-Agitator Horst Wessel, legendär geworden durch das gleichnamige Lied, aktiv war.“ (Ausgabe 28/2004)

„Offenbar schmückt man sich in diesen Kreisen gern mit alten Nazi-Größen“, so Mernyi. „Wird aber die Öffentlichkeit aufmerksam, reagiert die FPÖ mit Leugnen und Aggression. Steinkellner führt das beispielhaft vor und ist als Demokrat völlig unglaubwürdig geworden.“

Quelle und Info: www.mkoe.at


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