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Den Pöstlingberg als Grüngürtel erhalten

  • Mittwoch, 29. August 2012 @ 08:59
News Gegen die Zerstörung des Grüngürtels am Linzer Pöstlingberg wendet sich im Zusammenhang mit einem Neuanlauf eines Wohnprojekts im Zwanziger-Turm auf der Mayrwiese die KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn.

Ausgerechnet die Immobilienstiftung der Diözese Linz als Eigentümerin des Turmes, einem Überrest der einstigen Befestigungslinie rund um Linz, hat der Baugesellschaft Les Paletuviers des Architekten Fritz Matzinger ein Baurecht für 99 Jahre eingeräumt. Diese Gesellschaft will in dem 1834 errichteten Turm 13 Nobelwohnungen errichten.

Da das Objekt verkehrsmäßig schlecht erschlossen ist wären massive Eingriffe im Bereich des Kreuzweges notwendig. Dass der Turm seinerzeit im Flächenwidmungsplan für eine Wohnnutzung ausgewiesen wurde erweist sich als Fehler und erschwert die Verhinderung des Vorhabens.

Bereits bei der Gemeinderatssitzung am 20.5.2010 hatte sich die KPÖ für den Schutz des Grüngürtels am Pöstlingberg ausgesprochen und Gemeinderätin Grünn hatte festgestellt, dass seit einigen Jahren die wichtige städtische Grünzone angeknabbert wird. Auffallend dabei ist die Errichtung protziger zeitgeistiger Villen betuchter Eigentümer durch die exzessive Ausnutzung vorhandener Baurechte.

Die KPÖ erinnert in diesem Zusammenhant auch an verschiedene Projekte zur Verschandelung des Pöstlingberges, die glücklicherweise alle gescheitert sind. So etwa 2002 das Projekt einer „Linzer Alm“ mit Skilift, Förderband, Beschneidungsanlage und Skihütte aus dem Dunstkreis des ASKÖ. Oder 2003 der Vorstoß von Vizebürgermeister Watzl für einen FIS-Slalom auf der Mayrwiesen mit Lift- und Kunstschneeanlagen. Und zuletzt 2008, wenn auch großteils auf dem Gemeindegebiet von Puchenau, das Projekt für einen Erlebnispark mit Sommerrodelbahn, Klettersteig und Zip-Line über die Donau.

„Gemeinsam war diesen Projekten der Drang für die Kommerzialisierung bislang freier öffentlicher Räume. Der Pöstlingberg darf aber nicht den Interessen einer „Seitenblicke“-Gesellschaft zum Opfer fallen, sondern muss als Erholungsraum für die Allgemeinheit da sein“, stellt Gemeinderätin Grünn die Position der KPÖ klar.


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