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Wieder 78.000 Euro Steuergelder für Krone-Stadtfest

  • Donnerstag, 16. August 2012 @ 09:47
News Im Zusammenhang mit dem diesjährigen Krone-Fest in Linz wendet sich die Linzer KPÖ gegen die seit Jahren stattfindende Subventionierung dieser Veranstaltung durch die Stadt.

„Während von der Stadt an allen Ecken und Enden gespart wird, schmeisst sie dem keineswegs notleidenden Dichand-Imperium das Geld geradezu nach“, kritisiert KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn. Als Sponsoren dieses schon seit Jahren stattfindenden Events treten nämlich traditionell nicht nur die Arbeiterkammer und die stadteigene Linz AG auf, sondern die Stadt sponsert das von einer KOOP-Veranstaltungsgesellschaft mit Sitz in Graz gemanagte Spektakel auch direkt.

Waren es 2001 noch „nur“ 52.000 Euro so kann sich die „Krone“ seit 2009 jährlich über einen Geldregen von 78.000 Euro erfreuen. Diese Subvention wurde vom Gemeinderat bei Gegenstimme der KPÖ und Stimmenthaltung der Grünen sowie des Ex-BZÖ-Mandatars beschlossen. In Summe flossen seit 2001 über 800.000 Euro für das Fest des Kleinformats.

Die Familie Dichand und der deutsche WAZ-Konzern als Eigentümer brüsten sich zwar gerne, dass die „Kronenzeitung“ völlig unabhängig sei und wettern laufend gegen Subventionen: „Wenn es ums Handaufhalten geht, ist man da freilich nicht so kleinlich, da nimmt man gerne Steuergelder vom notleidenden Staat“, meint Grünn.

Auch die in Linz bestimmende SPÖ hat die von Dichand und Stammtisch bestimmte „Krone“-Linie– Stichworte Fremdenfeindlichkeit, Sozialschmarotzer, Bettlerhatz, Kulturfeindlichkeit, Sicherheitswahn usw. – offenbar verinnerlicht und sorgt dafür, dass das nötige Kleingeld aus Steuermitteln an die „Krone“ fließt: „Im Gegenzug können Dobusch & Co. sicher sein, dass sie einen Platz in den Herzen des Herausgebers und in den Spalten des Kleinformats finden“, so das Resümee der KPÖ.




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