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Bedenken gegen Hochhausprojekt am Bulgariplatz

  • Montag, 13. August 2012 @ 15:22
News Den Bedenken und Einwendungen der AnrainerInnen Rechnung tragen sollte die Stadtpolitik beim Projekt eines Hochhauses am Bulgariplatz, meint KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn. Auch wenn das Projekt nach Empfehlungen des Gestaltungsbeirates von 88 auf 74 Meter reduziert und ein mehreckiger statt eines ovalen Baukörpers vorgesehen ist, wird mit dem 18geschossigen Projekt die bislang vorhandene Harmonie der Bebauung am Bulgariplatz deutlich gestört, von einer „exzellenten Verbauung“ des Platzes kann nicht ernsthaft die Rede sein.

Die AnrainerInnen im Bereich des Platzes sowie der Wiener Straße verweisen auf negative Auswirkungen durch noch mehr Verkehr, Schattenwurf durch das Gebäude und schlechtere Aussicht. Eine BürgerInneninitiative fordert, unterstützt von 250 Unterschriften, dass auch bei diesem Projekt die bislang maximale Bauhöhe von 26 Meter eingehalten wird: „Die Bebauung mit einem Hochhaus kann nicht der städtebaulichen Weisheit letzter Schluss sein“, so Grünn.

Zu Recht verweist die BürgerInneninitiative auf negative Auswirkungen von Hochhausbauten für bestimmte Bevölkerungsgruppen wie Kinder und alte Menschen sowie auf teilweise durch den Widerstand betroffener AnrainerInnen zurückgenommener Hochhausprojekte wie etwa in der Gruberstraße.

Auf eine bedenkliche Stadtentwicklung mit der im letzten Jahrzehnt forcierten Errichtung von Hochhäusern hatte Gemeinderätin Grünn zuletzt bei der von der KPÖ abgelehnten Genehmigung der Hochhausprojekte auf dem Areal des früheren Eferdinger Lokalbahnhofes hingewiesen.

Nach dem städtischen Wissensturm, der Zentrale der Energie AG und dem skandalträchtigen Terminaltower plant der Raiffeisen-Konzern zwei weitere Hochhäuser auf dem Areal des ehemaligen Lokalbahnhofes. Quasi als Draufgabe wurde kürzlich mit dem Bau des Blumau-Towers, einem Büroturm der Raiffeisen Landesbank begonnen.

Die KPÖ hatte dabei auch kritisiert, dass sich die verantwortlichen Politiker der Stadt Linz und auch der Gestaltungsbeirat mit seiner Begleitung bei der Planung dieser Projekte als willfährige Helfershelfer für eine Stadtentwicklung nach den Interessen der Immobilienkonzerne und dahinter stehender Banken erweisen.


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