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Kundgebung zum Jahrestag des Nazi-Mordanschlags in Traun am 22.Juli

  • Sonntag, 22. Juli 2012 @ 20:00
Antifa "Während die Welt sich heute an Breiviks Anschläge erinnert, muss betont werden: Rechten Terror gibt es auch und gerade in Österreich! Rassismus tötet."

Bei der einer Kundgebung in Traun, zu welcher AKS Wels, DIDF Wels, Infoladen Wels
Junge Piraten OÖ, KPÖ Wels, SJ Wels und Weißkirchen an der Traun aufgerufen hatten, wurde vor allem eines betont: "Die FPÖ propagiert massiv Rassismus & Nationalismus. Und ihre rechte Hetze führt zu mehr rechter Gewalt, deshalb muss diese Hetze offensiv bekämpft!", so einer der Organisatoren der Kundgebung, Peter Mitterhuber.


Das Transparent trug die Aussage "For all dead comrades, not a minute's silence, but a life of struggle" die Olav Magnus Linge, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Norwegen, nach den oortigen Anschlägen getätigt hatte. Nach der Kundgebung beim "Tatort" Dr.Konrad-Lorenz-Str. 6 zogen die TeilnehmerInnen noch zum Trauner Hauptplatz, wo der Demospruch "Alerta antifascista" teils mit spontanem Applaus von PassantInnen beantwortet wurde.

Am 22.Juli 2011 als Anders Breivik 77 Menschen ermordete, zog auch der Nazi Johann Neumüller in Traun (Oberösterreich) aus um "möglichst viele Ausländer umzubringen"!

Katharina Gärtner, eine Sprecherin von welsgegenrechts.at: "Denn heute erinnert in Traun nichts mehr an diesen rassistischen Mord. Auch ist der 'Rechtsstaat' untätig beim Bekämpfen solcher Taten." Peter Mitterhuber: "Gerade in Österreich wird aber rassistische Hetze vor allem von den Rechtsparteien massiv verbreitet. Die Folge von rechter Hetze ist mehr rechte Gewalt, wie die von Breivik oder Neumüller."

Die weiteren leider kaum bekannten Fakten zum rassistischen Mordanschlag durch Neumüller sind Folgende:
• Mit seinem Gewehr ermordete er einen Verwandten seines rumänischen Nachbarn.
• Nur das mutige Eingreifen eines selbst Schwerverletzten verhinderte noch mehr Opfer. Denn der Hitler-Verehrer hatte sich schon lange im Vorhinein mit über 1000 Schuss Munition eingedeckt.
• Seine Mordopfer wollte er mit Schildern wie "Ich kann nicht mehr stehlen" versehen.
• Obwohl die Polizei bei Einvernahme und Hausdurchsuchung sofort vom Hintergrund des Mordes erfuhr, wurde er öffentlich als "Nachbarschaftsstreit" bekannt.
• Thematisiert als "Breivik aus Traun" (falter.at vom 7.11.2011) wurde Neumüller erst nach seinem Selbstmord in einer Einzelzelle. So konnte er sich trotz Suiziddrohung einem Prozess entziehen.
• Ohne Angeklagten gibt es aber bis heute keinerlei offizielle Aufarbeitung. Auch der Verfassungsschutz leugnet alle Zusammenhänge.

Infos: www.welsgegenrechts.at

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