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Fahrbahn auf Kosten der Straßenbahn-Fahrgäste verbreitert

  • Montag, 7. Mai 2012 @ 15:43
News Als verkehrspolitisch kontraproduktiv und daher falsches Signal der Linzer Verkehrspolitik bezeichnet KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn die im Stadtsenat von SPÖ, ÖVP und FPÖ beschlossene Verbreiterung der Hauptplatz-Ausfahrt auf Kosten der Fahrgäste der Straßenbahn.

Für die Fahrbahnverbreiterung von 4,96 auf 5,59 Meter sind Umbau- und Pflasterungsarbeiten um 42.196 Euro vorgesehen. Gleichzeitig wird die Warteinsel der Straßenbahnhaltestelle um 56 Zentimeter und das Blumenbeet bei der Nordausfahrt von 180 auf 117 Zentimeter verkleinert.

„Statt endlich Schritte in Richtung eines autofreien Hauptplatzes einzuleiten wird die Flüssigkeit des Autoverkehrs forciert“, kritisiert Grünn und erinnert, dass zuletzt am 12. April 2012 im Gemeinderat ein Antrag der Grünen für ein Pilotprojekt für einen autofreien Hauptplatz durch Stimmenthaltung von SPÖ und ÖVP abgeblockt wurde.

Bezeichnend bei der Debatte dazu war, dass Verkehrsreferent VBgm. Klaus Luger (SPÖ) von einem „Aufschrei der Betriebe“ wegen befürchteter Geschäftseinbußen sprach, ganz so als ob es möglich wäre am Hauptplatz mit dem PKW einkaufen zu fahren und als gäbe es unter dem Hauptplatz keine große Tiefgarage für Einkaufsfahrten.

„Lugers Standard-Plädoyer, FußgängerInnen und Radverkehr den Verkehrsraum zurückzugeben und das gleichzeitige Bekenntnis zur möglichst optimalen Flüssigkeit des Autoverkehrs passt hinten und vorne nicht zusammen“ so Grünn.




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