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KPÖ drängt auf neuen Standort für Frauenhaus

  • Montag, 20. Februar 2012 @ 16:00
News Auf eine rasche Lösung für das Linzer Frauenhaus durch einen Standort mit ausreichend Platz drängt KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn und hat dies mit einer Anfrage an Bürgermeister Franz Dobusch thematisiert.

Laut Frauenhausleiterin Grete Rackl ist diese seit 1982 bestehende soziale Einrichtung am Limit der Aufnahmefähigkeit. 2011 waren im Durchschnitt täglich 26 Frauen bzw. Kinder was eine Auslastung von über 90 Prozent bedeutet. Eine Kriseneinrichtung sollte aber nicht mehr als 80 Prozent ausgelastet sein, um immer aufnahmefähig zu sein. Daher sollte ein neuer Standort 46 statt der bisherigen 31 Plätze aufweisen. Leider steigt die Gewalt in der Familie, so wuchs die Zahl der polizeilich verfügten Wegweisungen von 121 im Jahre 2001 auf 245 im Jahre 2011.

Am 1.7.2010 beschloss der Gemeinderat einstimmig den Kauf einer Liegenschaft, die neben anderen Nutzungsmöglichkeiten auch als Standort für ein Frauenhaus in Erwägung gezogen wurde. Der Wunsch der Geschäftsführung die Situation des Frauenhauses zu verbessern ist hinlänglich bekannt und wurde unter anderem bereits bei einer Sitzung des erweiterten Frauenforums am 23.11.2009 deponiert.

Laut Mitteilung des Bürgermeisters wird das Frauenhaus vom Land Oberösterreich und über Sozialmittel finanziert und von den Gemeinden im Wege des Finanzausgleichs zu 40 Prozent mitfinanziert. Seit dem GR-Beschluss vom Juli 2010 hat sich allerdings an der Situation des Frauenhauses nichts geändert, wie Bgm. Dobusch in Beantwortung der KPÖ-Anfrage am 26.1.2012 dem Gemeinderat mitteilte.

„Umso wichtiger ist es, dass die Stadt jetzt beim Land entsprechend Druck macht und den Vorstand des Frauenhauses mit aller Kraft unterstützt um baldige Entscheidungen herbeizuführen und einen besseren Standort mit einem entsprechend größeren Platzangebot zu finden“, fordert Gemeinderätin Grünn.

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