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Pühringers Burschenbundball-Auftritt ist eine Schande

  • Donnerstag, 26. Januar 2012 @ 09:33
News Wenn der Umgang mit dem Rechtsextremismus ein Kriterium der Ratingagenturen wäre, müsste Oberösterreich auf Ramschniveau herabgestuft werden, meint KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner zu dem mit einer Kurzansprache und einem Ehrenschutz verbundenen Auftritt von Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) beim deutschnationalen Burschenbundball, einem Pendant zum Wiener WKR-Ball, am 11. Februar 2012 im Kaufmännischen Vereinshaus in Linz.

Offensichtlich rangiert für den ÖVP-nahen sich stets demonstrativ österreichisch-patriotisch gebärdenden Cartellverband, dem auch Pühringer angehört, die Männerbündelei und das Liebäugeln mit einer Neuauflage einer blauschwarzen Koalition vor der Abgrenzung vom Deutschnationalismus, wie bereits der Auftritt des CV-lers Paul Eiselsberg (IMAS) bei einer Veranstaltung der ganz weit rechts stehenden Burschenschaft Arminia Czernowitz am 11. Jänner 2012 an der Linzer Johannes-Kepler-Universität deutlich gemacht hat.

Die Argumentation, es handle sich bei diesem Ball um ein „unpolitisches Ereignis“ ist absurd angesichts des eindeutigen ideologischen Hintergrundes der FPÖ-nahen deutschnationalen Burschenschaften, wie vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (DÖW) immer wieder bestätigt wird. Eine Schande für das Ansehen der Johannes-Kepler-Universität ist, dass daher auch, dass die Uni offiziell durch Vizerektor Friedrich Roithmayr beim Burschenbundball vertreten wird.

Für die Grünen stellt sich zunehmend die Frage, wie lange sie sich noch von der ÖVP vorführen lassen. Agieren Pühringer & Co. doch immer öfter gemeinsam mit der FPÖ, etwa beim Beschluss des Bettelverbotes oder der Kürzung der Wohnbeihilfe. Und im Landessicherheitsrat zeigt Pühringer den Grünen regelmäßig die lange Nase, anstatt endlich entschieden gegen rechtsextreme Umtriebe vorzugehen: „Es wird höchste Zeit, dass die Grünen ihre Koalition mit der ÖVP aufkündigen, wenn sie nicht zum Hampelmann Pühringers werden und das Gesicht verlieren wollen“, so Furtlehner abschließend.




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