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Verschwendung von Steuermillionen für millionenschweres Prestigeprojekt

  • Mittwoch, 24. August 2011 @ 09:48
News Die Kostenexplosion von 1,6 auf 7,4 Millionen Euro bei der im Oktober 2010 eröffneten Skisprungarena in Hinzenbach ist für die KPÖ eine Bestätigung dafür, dass es sich bei dem Projekt ausgerechnet im schneearmen Eferdinger Becken um einen Schwachsinn der Sonderklasse handelt.

Zu Jahresbeginn 2011 war noch von „nur“ 5,2 Millionen Euro Kosten die Rede, über Betriebs- und Folgekosten in Millionenhöhe wird ohnehin nicht gesprochen. Dass die Sprungschanze nicht nur wesentlich teurer und völlig überdimensioniert ist, sondern auch keine Baubewilligung für die von 80 auf 94 Meter vergrößerte Schanze vorliegt, verlangt politische Konsequenzen. Die KPÖ fordert die Streichung bzw. Rückzahlung aller Zuschüsse von Land und Gemeinde für diese Großmannssucht.

„Es ist Ausdruck einer fahrlässigen Politik, wenn für die Interessen eines Klüngels um den früheren Weltcupspringer Bernhard Zauner Steuermillionen in nicht verantwortbarer Höhe flüssig gemacht werden“, kritisiert KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner. So finanziert der Bund dieses zweifelhafte und nur mit künstlicher Beschneiung zu betreibende Projekt mit einer Million Euro, das Land mit 4,5 Millionen Euro und sogar die Gemeinde mit 0,7 Millionen Euro. Zusätzlich sponsern die ÖSV-Gesellschaft ASN durch einen Nutzungsvertrag für 30 Jahre und zur Hälfte im Landesbesitz stehende Energie AG auf Kosten der Stromkonsumenten in unbekannter Höhe.

Die KPÖ wundert sich, dass vom Gemeindereferat des Landes einerseits die Gemeinden wegen zunehmender Defizite unter Kuratel gestellt werden, andererseits grünes Licht für die Mitfinanzierung solcher Vorhaben gegeben wurde. Bekanntlich sind bereits 307 der 444 oö Kommunen Abgangsgemeinden und können ihr Budget nur mehr mit Landeszuschüssen ausgleichen und brauchen daher auch den Segen des Landes für alle größeren Investitionen.

„Es ist bezeichnend, dass auf der einen Seite den Sozialvereinen vom Land die Daumenschrauben angesetzt werden und bei der Spitalsreform bis 2020 geschätzte 1.700 Arbeitsplätze verloren gehen, aber für derart prestigesüchtige Vorhaben Millionen beim Fenster hinauswerfen“, so Furtlehner abschließend in Richtung Landesregierung.


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