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Handlungsbedarf der Behörden bei Black-Metal-Konzert in Reichenthal

  • Mittwoch, 8. Juni 2011 @ 10:52
News Dringenden Handlungsbedarf bei Verfassungsschutz, Bezirkshauptmannschaft und Bürgermeister bei der Genehmigung des Black-Metal-Konzerts Northern Lights am 24./25. Juni 2011 in Reichenthal (Bezirk Urfahr-Umgebung) sieht KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner und schließt sich den Protesten des OÖ Netzwerkes gegen Rassismus und Rechtsextremismus und der Sozialistischen Jugend für eine Untersagung des Konzerts an.

„Wenn bei dieser Veranstaltung Gruppen mit erwiesener Nähe zum Rechtsextremismus auftreten, die aus ihrer menschenverachtenden Ideologie kein Hehl machen und teilweise offen das Nazi-Regime verherrlichen muss sich vor allem die Gemeinde Reichenthal fragen, ob ein nachhaltiger Imageschaden für den Ort durch eine solche Veranstaltung zu rechtfertigen ist“, so Furtlehner zur Beschwichtigungstaktik des Reichenthaler Bürgermeisters Karl Jaksch (ÖVP).

Bei diesem Festival sind unter anderem die neonazistische Band Kroda aus der Ukraine eingeladen, der Frontman der Gruppe Baptism ist auch in Nazibands aktiv, die Gruppen Djur, Dies Ater, Moredhel und Saltus weisen eine Nähe zur rechtsextremen Szene auf.

Schon in den letzten beiden Jahren fand das Black Metal-Festival im Schloss Waldenfels in Reichenthal statt, heuer soll es in der „Grasslmühle“ im selben Ort über die Bühne gehen. In dieser Szene gibt es einen ausgeprägten rechtsextremen bis neonazistischen Flügel, der szeneintern auch als „National Socialist Black Metal“ bezeichnet wird.

Das „Northern Lights Festival“ sorgte bereits 2009 und 2010 durch den Auftritt der als rechtslastig bekannten deutschen „Nargaroth“ für Diskussionen. Ein ausgerechnet am „Führergeburtstag“ am 20. April 2011 im Kulturzentrum Lederfabrik in Linz geplantes Konzert von Nargaroth wurde nach Interventionen der KPÖ abgesagt.

Die Manager solcher Gruppen beteuern stets deren „unpolitischen“ Charakter, müssen aber selbst einräumen, dass sie damit zu kämpfen haben, dass Rechtsextremisten und Neonazis von derartigen Konzerten geradezu magnetisch angezogen werden. Einschlägige gewaltverherrlichende Textstellen bestätigen diese Einschätzung.


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