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F13 Aktion »Sauberes Linz«

  • Freitag, 13. Mai 2011 @ 12:53
Linz Bild: Echte Polizei trifft falsche Polizei bei der Aktion „Sauberes Linz“ der „Kupfermuckn“ am Freitag, den 13. Mai 2011 im Linzer Volksgarten.

Die Linzer Obdachlosenzeitung Kupfermuckn hat am Freitag den 13. eine eigene Stadtwache aufgestellt, die den Linzerlnnen ihre Stadt zurückgeben will. Acht als Polizisten verkleidete Kupfermuckn-Verkäufer überprüften im Linzer Volksgarten, inwieweit die Passantinnen den Vorstellungen anständiger Parkbesucherinnen entsprechen.

Wie sieht die Haartracht aus? Wie die Kleidung? Riecht man womöglich gar eine Fahne? Zahlreiche Linzer Bürgerinnen wurden überprüft und erhielten das Pickerl »Sauberer Linzer« oder »Saubere Linzerin«. Mit dieser Aktion will die Straßenzeitung Kupfermuckn darauf hinweisen, dass alle Menschen ein Recht darauf haben, sich überall in der Stadt unbehelligt aufzuhalten.

»Saubere Linzer« und »Saubere Linzerinnen« haben das Recht:
- In Einkaufszentren so lange zu verweilen wie sie Lust haben und werden von Securitykräften höchstens freundlich gegrüßt
- In allen Gaststätten und Biergärten zuvorkommend bedient zu werden.
- Niemand wird sie am Bahnhof fragen, ob sie eine Bahnfahrkarte haben, wenn sie sich mit Freundinnen zu einem gemütlichen Plausch treffen.
- Wenn sie es sich auf einer Parkbank gemütlich machen und Speis und Trank auspacken, wünschen die Wachorgane nur freundlich einen guten Appetit.
- Es werden keine »Hausverbote« erteilt, auch wenn man ein lästiger Klient ist.
- In allen Ämtern wird man zuvorkommend behandelt.

„Der Ruf nach einer sauberen Stadt bezieht sich nicht nur auf die Verschmutzung von Parks oder Gehsteigen. Es sind oft auch Menschen gemeint, die anscheinend wegen ihrer Erscheinung das Stadtbild stören. Hierbei stellt sich die Frage: Beeinträchtigen etwa Bettelnde tatsächlich die Lebensqualität der Bürgerinnen, und ist es wirklich so schlimm, wenn jemand auf einer Parkbank sitzend gemütlich ein Bier trinkt?“ meint Heinz Zauner von der Straßenzeitung Kupfermuckn.

„Ein anderer Aspekt ist die Frage nach einer Definition des Begriffes »öffentlicher Raum«. Es geht dabei nicht nur um Flächen, die der Stadt gehören. Große Einkaufspassagen entstehen in und vor den Toren der Stadt, in denen sich Menschen nicht nur zum Einkaufen aufhalten, sondern die sie auch als Freizeiteinrichtungen nutzen. Auch Gaststätten, Kinocenter und Kultureinrichtungen sollen allen offen stehen.“

Infos: www.arge-obdachlose.at





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