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Wildwuchs auf Kosten der Nahversorgung

  • Donnerstag, 10. März 2011 @ 21:38
Linz KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn bei der Gemeinderatssitzung am 10.3.2011

Es ist wahrscheinlich ungewöhnlich, wenn sich die KPÖ auf Argumente der Wirtschaftskammer beruft, beim vorliegenden Antrag scheint mir das aber gerechtfertigt. Laut Amtsbericht zum Antrag hat die WKO Bedenken gegen die Erweiterung des Lidl-Marktes auf 1.500 Quadratmeter Verkaufsfläche geäußert, weil damit „sowohl kleine Nahversorger als auch Supermärkte mit Vollsortiment von den Diskontern immer stärker über den Preis konkurrenziert würden“.

Es fällt auf, dass zunehmend Filialen von Diskontern in den Linzer Stadtteilen expandieren, was logischerweise auf Kosten bestehender alteingesessener Nahversorger geht, die dann das Handtuch werfen müssen. Das ist umso brisanter, wenn es sich um Diskonter-Konzerne handelt, die in Gewerkschaftskreisen wegen ihres Umganges mit dem Personal nicht gerade den besten Ruf genießen.

Laut Stellungnahme sind „Fragen des Bedarfes oder des Preiswettbewerbes nicht Regelungsgegenstand der Raumordnung“. Das klingt juristisch sehr korrekt, zeigt aber die typische Problematik der Raumordnung nicht nur in Linz auf, wie nämlich dem Wildwuchs auf Kosten einer guten Nahversorgung Tür und Tor geöffnet wird. Daher stimmt die KPÖ gegen diesen Antrag.

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