Für die Gemeinderatssitzung am 27. Jänner 2011 hat KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn eine Anfrage an die zuständige Stadträtin Eva Schobesberger (Grüne) betreffend den Standbetrieb von Autobussen und Schiffen entlang der Donau eingebracht. Der Wortlaut der Anfrage: Sehr geehrte Frau Stadträtin Schobesberger!

Wie uns für den Linzer Tourismus tätige Guides berichten, kommt es immer wieder zu Beschwerden von AnrainerInnen von Parkplätzen für Reisebusse wie etwa an der Donaulände beim Lentos. Dort kommt es laufend vor, dass die Fahrer schon längere Zeit vor dem Eintreffen von TouristInnen die Motoren starten. Dadurch kommt es zu Belastungen durch Lärm und Abgase, obwohl dies durch entsprechende Hinweistafeln mit Verweis auf das Immissionsschutzgesetz-Luft eigentlich untersagt ist.

Ähnlich gibt es auch Beschwerden über an der Donau für längere Zeit ankernde Schiffe. Diese halten zur Stromversorgung die Motoren Tag und Nacht durchlaufend in Betrieb, was ebenfalls mit entsprechenden Lärm- und Abgasentwicklungen verbunden ist. In deutschen Städten am Rhein wurde diese Praxis bereits verboten und eine externe Stromversorgung eingerichtet.

Ich stelle daher laut Statut Linz § 12 nachstehende Anfrage:

Sehr geehrte Frau Stadträtin Schobesberger, sind die Hinweise bei Parkplätzen für Reisebusse über das Verbot, Motoren im Standbetrieb laufen zu lassen ausreichend? Wurden im letzten Jahr Beschwerden über die Missachtung behördlich erfasst und welche Konsequenzen gab es dabei? Gibt es Überlegungen für eine externe Stromversorgung für längere Zeit an der Donau ankernde Schiffe um Belastungen durch Lärm und Abgase für AnrainerInnen zu verhindern?

Mit freundlichen Grüßen!
GR Magª Gerlinde Grünn