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Palazzo Prozzo am Pöstlingberg

  • Mittwoch, 10. November 2010 @ 19:08
Linz Bild links: Objekt Im Holzgrund 7

Schon seit einigen Jahren ist feststellbar, dass der Grüngürtel am Pöstlingberg, dem Linzer Hausberg, an allen Ecken und Enden angeknabbert wird. Auffallend ist die Errichtung protziger Villen betuchter Eigentümer, auch wenn diese meist auf vorhandenen Baurechten errichtet werden.

Das schaut in der Praxis so aus, dass ein kleiner Mauerrest als baurechtliches Alibi erhalten bleibt und dafür ein im Vergleich zum Altobjekt weitaus größeres Gebäude errichtet wird, über dessen Gestaltung man streiten kann.

Bürgermeister Dobusch beteuert gegenüber Vorstößen von Bauwerbern Grünland in Baugebiet umzuwidmen hart zu bleiben. Von den 9.605 Hektar Stadtgebiet sind 3.802 Hektar als Bauland gewidmet, davon sind bislang 220 Hektar unverbaut und wiederum 130 Hektar als Wohngebiet gewidmet.

Bild links: Bild links: Objekt Kreuzweg 87-89

Besonders in Urfahr sind Flächen begehrt, Umwidmungen insbesondere am Pöstlingberg verlockend. Der Druck auf die Behörde steigt, weil die Überarbeitung der Flächenwidmungspläne und des örtlichen Entwicklungskonzepts läuft.

Nicht vergessen sind die verschiedenen Projekte zur Verschandelung des Pöstlingberges, die glücklicherweise alle gescheitert sind:

- Etwa 2002 das Projekt einer „Linzer Alm“ mit Skilift, Förderband, Beschneidungsanlage und Skihütte aus dem Dunstkreis des ASKÖ.
- Oder 2003 der Vorstoß von Vizebürgermeister Watzl für einen FIS-Slalom auf der Mayrwiesen mit Lift- und Kunstschneeanlagen.
- Und zuletzt 2008, wenn auch Großteils auf dem Gemeindegebiet von Puchenau, das Projekt für einen Erlebnispark mit Sommerrodelbahn, Klettersteig und Zip-Line über die Donau

Bild links: Objekt An der Mayrwiesen 12

Gemeinsam war diesen Projekten der Drang für die Kommerzialisierung bislang freier öffentlicher Räume. Der Pöstlingberg darf aber (ebenso wie andere Linzer Hausberge) nicht den Interessen einer „Seitenblicke“-Gesellschaft zum Opfer fallen, sondern muss als Erholungsraum für die Allgemeinheit da sein.

Zuletzt hat Mitte November 2010 die Eliminierung von 15 teilweise bis zu 35 Meter hohen Birken am Mitterbergerweg für Aufregung gesorgt.

Dort errichtet die im Eigentum der Privatstiftung des Linzer Industriellen Kurt Helletzgruber stehende E-Real auf dem Areal der ehemaligen Sozialakademie und Fachhochschule eine Luxus-Wohnanlage mit 83 Wohneinheiten.

Laut Projektbetreiber sollen 60 Bäume neu gepflanzt werden.


Bild links: Objekt Samhaberstraße

Ein Antrag der Grünen zum Schutz des Grüngürtels am Pöstlingberg, den auch KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn unterstützte, wurde trotz dieser Fakten von der Mehrheit des Gemeinderates bei der Sitzung am 20. Mai 2010 abgelehnt.




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