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Vollversammlung in Linz, Hörsäle zum Bersten gefüllt

  • Dienstag, 19. Oktober 2010 @ 20:07
Bildung Die am 19. Oktober 2010 gemeinsam von ÖH, #unibrennt, Rektorat und Lehr- sowie allgemeinem Personal veranstalteten Universitätsvollversammlung auf der Johannes-Kepler-Universität wurde ein voller Erfolg. Über tausend Studierende und an der Universität Beschäftigte versammelten sich im zum Bersten gefüllten Hörsaal 1. Wegen der Überfüllung wurde die Veranstaltung in einen weiteren Hörsaal, dem Hörsaal 7, übertragen, auch dieser füllte sich schnell mit interessierten Menschen.

Rektor Hagelauer stellte gleich zu Beginn fest, dass die finanzielle Lage angespannt und der zukünftige Unibetrieb nicht mehr gewährleistet ist.


Hagelauer wörtlich: Es werden alleine an der JKU ca. 53 Mio. jährlich fehlen, um den derzeitigen Stand zu halten. Die finanziellen Vorstellungen der Bundesregierung werden zu einem Niedergang des österreichischen Hochschulwesens führen. Auch die von Bundesministerin Karl hoch gelobten Drittmittel werden in Zukunft ausbleiben, da es an der infrastrukturellen Grundausstattung der Universitäten fehlen wird.

Die Einigkeit die heute bei der UVV demonstriert wurde ist ein ermutigendes Signal, die Bundesregierung kann bei derartigem Druck die katastrophale finanzielle Situation der Universitäten nicht länger ignorieren. so Stefan Etzelstorfer, Julia Sageder und Florian Humer vom ÖH-Vorsitzteam.

Die auf die Eingangsredebeiträge von Rektorat, ÖH, #unibrennt und Betriebsrat folgende Diskussion war bald aufgeheizt. Zahlreiche Wortmeldungen forderten die Bundesregierung auf endlich die benötigten Mittel bereitzustellen. Auch Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen kamen bald zur Sprache. Am Ende der Universitätsvollversammlung wurden folgende drei Resolutionen an die Bundesregierung beschlossen:

Resolution 1:
Das Rektorat, die Studierenden, Lehrenden, Forschenden und allgemein Bediensteten an der Johannes Kepler Universität Linz fordern im Rahmen der Vollversammlung die Bundesregierung auf, eine sofortige Uni-Milliarde und zwei Prozent des BIP für die Universitäten bis 2015 aus dem öffentlichen Haushalt zu finanzieren.
Einhellige Annahme.

Resolution 2:
Die Universitätsvollversammlung sieht es als Aufgabe der Politik für ausreichend durchfinanzierte Studienplätze zu sorgen.
Überwältigende Mehrheit, bei einer Gegenstimme.

Resolution 3:
Die Universitätsvollversammlung spricht sich für den freien Hochschulzugang, gegen Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen aus.
Mehrstimmige Annahme.

Auf einem von #unibrennt und H gemeinsam veranstalteten Aktionstreffen wurden nach der UVV bereits weitere Aktionen diskutiert. Schon nächste Woche werden gemeinsam neue Protestmaßnahmen konkretisiert.

Die heutige Universitätsvollversammlung war ein belebendes Zeichen und ein würdiger Auftakt für einen sehr heißen Herbst. Die Wortmeldungen und die Stimmung hat gezeigt dass eine Mehrheit der Studierenden hinter den Forderungen der #unibrennt Bewegung steht, so Stefan D. von der #unibrennt Bewegung.

Infos: http://unibrennt.at/




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