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Die Stadt gehört uns! Kupfermucknkalender 2011

  • Montag, 18. Oktober 2010 @ 10:37
Wohnen Der Kupfermucknkalender 2011, gestaltet von der Künstlerin Christina Canaval und Fotos von Florian (Konflozius) Holter zeigt wieder ganz besondere Orte in der Landeshauptstadt. Er ist um fünf Euro erhältlich. Zwei Euro Fünfzig bleiben den Kupfermucknverkäufer/innen, die sich so ein kleines Weihnachtgeld dazuverdienen können. „Mit dem Titel - Die Stadt gehört uns! - will die Kupfermuckn darauf hinweisen, dass alle Mitbürger/innen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können müssen und dass der öffentliche Raum allen Menschen offen stehen muss, denn das ist nicht selbstverständlich. Der Vertreibung von Menschen, denen man die Armut schon ansieht, gilt es immer wieder entgegen zu treten“, betont Heinz Zauner, Chefredakteur der Straßenzeitung Kupfermuckn.

„Es ist auch wichtig, anlässlich des Internationalen Tages zur Bekämpfung der Armut einmal darauf hinzuweisen, dass wir bei der Partizipation von Menschen die in Armut leben, eher noch ein Entwicklungsland sind, auch wenn sich hier die Sicht in Oberösterreich nun doch schon positiv verändert. Seit 14 Jahren stellt daher die Straßenzeitung Kupfermuckn die Sicht der Betroffenen in den Vordergrund.“

„Man erfährt irrsinnig viele Neuigkeiten bei den Interviews. Weil sonst wird eh oft über die Leute einfach nur drübergefahren“, meint Roswitha Dell aus der Kupfermucknredaktion. 20 der Betroffenen Redakteure treffen sich jeden Mittwoch zur Redaktionssitzung und machen gemeinsam Zeitung. „Mir hat besonders gut gefallen, einmal zur Abwechslung das Gefühl zu haben, informiert zu werden“, schrieb Karin Hinterberger, eine Leserin.

Mit einer monatlichen Auflage zwischen 18.000 und 30.000 (zu Weihnachten) ist die Kupfermuckn hinter dem Wiener Augustin die zweitauflagenstärkste Straßenzeitung Österreichs. Rund 120 Kupfermucknverkäufer/innen finden in Linz, Wels und Steyr einen Zuverdienst, eine sinnvolle Tagesbeschäftigung, den Zugang zur Existenzsicherung und Wohnversorgung. „Sie sind ja gar nicht mehr obdachlos“, meinen Zeitungskäufer oft.

„Das soll auch so sein, denn gleich neben der Ausgabestelle der Kupfermuckn befindet sich die mobile Wohnbetreuung der Arge für Obdachlose in Linz, des Vereines „Soziales Wohnservice Wels“ und des „Vereines Wohnen Steyr“, die aktiv bei der Wohnversorgung helfen. Mehr als Zwei Drittel der Kupfermucknverkäufer/innen sind über 40 Jahre alt und sehr oft gesundheitlich schwer beeinträchtigt. Außer der Kupfermuckn kräht nach ihnen am Arbeitsmarkt kein Hahn mehr. Neben dem sozialstaatlichen Mindestsicherungssystem hilft der Verdienst durch die Kupfermuckn den Verkäufer/innen, dass es sich dann doch mit dem Geld irgendwie ausgeht.

„Man muss arm sein und in Oberösterreich seinen Lebensmittelpunkt haben, dann kann man die Kupfermuckn verkaufen. Der Hauptanteil der Verkäufer/innen kommt von den Wohnungsloseneinrichtungen, zu einem begrenzten Anteil können auch Asylwerber/innen die Zeitung verkaufen. Immer wieder wollen Menschen aus Osteuropa die Kupfermuckn verkaufen, die von der Not und der gesellschaftlichen Ausgrenzung nach Österreich getrieben wurden. Mit dieser Aufgabe ist die Kupfermuckn aber überfordert, denn sonst würden sich die Verkäufer/innen schon gegenseitig auf die Füße treten. Hier sind die Politik und andere Sozialeinrichtungen gefordert“, berichtet Daniela Warger vom Leitungsteam der Kupfermuckn.

Quelle und Infos: www.arge-obdachlose.at


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