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Skisprungarena Hinzenbach: Schwachsinn der Sonderklasse

  • Dienstag, 5. Oktober 2010 @ 16:16
News Als Schwachsinn der Sonderklasse bezeichnet KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner die Errichtung einer Skisprungarena in Hinzenbach ausgerechnet im schneearmen Eferdinger Becken mit einem Aufwand von 5,2 Millionen Euro, dreimal so teuer als ursprünglich geplant und mit unbekannten Betriebs- und Folgekosten in Millionenhöhe.

Es ist Ausdruck einer fahrlässigen Politik, wenn für die Interessen eines Klüngels um den früheren Weltcupspringer Bernhard Zauner Steuermillionen in nicht verantwortbarer Höhe für das am 9. Oktober eröffnete Projekt flüssig gemacht werden. So finanziert der Bund dieses zweifelhafte und nur mit künstlicher Beschneiung zu betreibende Projekt mit einer Million Euro, das Land mit 2,5 Millionen Euro und sogar die Gemeinde mit 0,7 Millionen Euro. Zusätzlich sponsert der ÖSV mit einer Million Euro und die Energie AG auf Kosten der Stromkonsumenten in unbekannter Höhe.

Die KPÖ wundert sich, dass der scheidende Gemeindereferent Josef Stockinger einerseits die Gemeinden wegen zunehmender Defizite unter Kuratel stellt, andererseits grünes Licht für die Mitfinanzierung solcher Vorhaben gibt. Bekanntlich sind bereits 307 der 444 oö Kommunen Abgangsgemeinden und können ihr Budget nur mehr mit Landeszuschüssen ausgleichen und brauchen daher auch den Segen des Landes für alle größeren Investitionen.

Das Projekt ist auch insofern fragwürdig, als der ÖSV neben Stams und Eisenerz keine weiteren Schulzentren duldet, die Ankündigungen aus Hinzenbach ein „bedeutendes Förderzentrum“ für junge Skispringer zu machen daher nicht mehr ist als warme Luft: „Es wäre zu wünschen, dass die für diesen Unsinn verantwortlichen Politiker als erste auf die Schanze müssen und dabei kräftig auf die Schnauze fallen“, meint Furtlehner. Die KPÖ hat keinerlei Verständnis dafür, dass Bund, Land und Gemeinden bei Sozialprojekten die Daumenschrauben ansetzen, aber für derart prestigesüchtige Vorhaben Millionen beim Fenster hinauswerfen.


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