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Alles für alle, nichts für uns allein!

  • Freitag, 20. August 2010 @ 21:46
Partei Bericht über eine Aktion der Jungen KP in Wels

„Fühlen Sie sich als Opfer?“ - mit dieser Frage haben wir bei unserer Aktion „Wir sind Opfer des Kapitalismus“ in der Fußgängerzone von Wels die Passanten am 20. August überrascht und die unterschiedlichsten Reaktionen geerntet.

Von Kopf schütteln über „Nein danke!“ bis hin zu Interesse an unserer Organisation JKP bekamen wir die ganze Bandbreite an Menschlichkeit zu sehen. Das lag zum Teil an der konkreten Frage, aber auch an unserem Aussehen.

Denn wir haben uns bewusst als Arbeiter gekleidet, mit Schmutz und Blut an Gesicht, Kleidung und Körper und vor allem unser Bergbau-Arbeiter erregte Aufmerksamkeit durch sein selbstbewusstes und direktes Zugehen auf die Menschen. Interessanterweise fühlen sich viel weniger Menschen als Opfer als wir dachten, den meisten scheint es besser zu gehen als angenommen, denn sie hatten nur wenig übrig für Aufklärung.

Die Wahrheit zu erfahren tut halt manchmal weh. Die Jugend stach wiederum mit Offenheit und Neugierde hervor, viele nahmen sich einen Info-Falter und einige wollten mehr wissen über unsere kapitalistische Gesellschaft die wir mit unserer Aktion anprangerten und wie sie selbst hier Einfluss nehmen können, um die Situation in der Welt in der sie leben zu verbessern.

Wir hatten dazu eine Infomappe zusammengestellt die in einzelnen Blättern die wichtigsten Anliegen erklärt die uns als JKP am Herzen liegen: Rassismus (Nationalsozialismus, Sexismus, Antisemitismus), Wirtschaft (Wirtschaftskreislauf, Nahrungsmittel, Massentierhaltung, Hunger vs. Überschuss, fairer Handel, Kinderarbeit, Menschenrechte) und über unsere JKP als Organisation selbst. Die wichtigste Frage der Interessierten war immer: Warum gegen den Kapitalismus eigentlich kämpfen? Was ist Kapitalismus überhaupt und wieso ist das so schlimm?

Kapitalismus ist unmenschlich, antidemokratisch, ausbeuterisch und materialistisch. Er bewirkt eine Teilung der Gesellschaft in Klassen und schürt diesen Klassenkampf zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer weiter – Bourgeois gegen Proletarier. Reich gegen Arm. Nördliche Länder gegen südliche Länder (sogenannte 3. Welt-Länder). Das kapitalistische Denken ist seit Anbeginn von Gier und Eigennutz geprägt, nur auf Profit ausgerichtet. Der Profit muss vermehrt werden, koste es was es wolle. Mensch, Tier und Umwelt sind dem Kapitalisten nichts mehr wert, er beutet diese Ressourcen aus und zieht weiter wenn nichts mehr zu holen ist. Seit jeher wird der Kapitalismus von Arbeiterbewegungen begleitet die für die Rechte der Arbeitnehmer kämpfen – die diesen Kampf oft mit dem Verlust ihres Arbeitsplatzes oder gar ihrem Leben bezahlen.

Noch viel zu wenige Unternehmen denken heute nachhaltig, schonen die natürlichen Ressourcen und achten die Rechte ihrer Arbeitnehmer, wir finden diese vorwiegend im Bereich des fairen Handels. Wir fordern daher gemeinsam mit der KPÖ „Gleiches Recht für alle“, denn „Es ist genug für alle da“ und kämpfen gegen das Auseinanderdividieren der Menschen und setzen auf eine solidarische Gesellschaft die sich miteinander um konkrete Verbesserungen bemüht.

Die Regierung möchte ihr Budget sichern indem die Lohnabhängigen zahlen müssen und lastet ihnen ein Belastungspaket auf dass einem Katalog der Grausamkeiten gleicht! Auch wir jungen Menschen zeigen daher der Regierung die „Rote Karte“ und sind der Meinung dass nun jene zur Kasse gebeten werden sollen die jahrelang milliardenschwer von den Entwicklungen am Finanzmarkt profitiert haben. Sind wir alle Opfer? Nein, nicht mehr! Kämpfen wir gemeinsam gegen den sozialpolitischen Kahlschlag und setzen wir ein deutliches superrotes Zeichen!

Infos: http://jkpwels.wordpress.com/


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