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Eindrucksvolle Antifa-Demonstration in Klagenfurt

  • Samstag, 8. Mai 2010 @ 20:45
Antifa Eindrucksvolle Antifa-Demonstration in Klagenfurt

Die Arbeitsgemeinschaft 8. Mai 2010 Kärnten/Koroška und das Interregionale Forum der Europäischen Linken im Alpen-Adria-Raum hatten, unterstützt von 47 Organisationen und 96 Einzelpersonen, zum 65. Jahrestag der Befreiung Österreichs vom Nationalsozialismus am 8. Mai 2010 nach Klagenfurt zu einer Demonstration aufgerufen.

An die tausend Menschen aus ganz Österreich sowie Delegierte von antifaschistischen Organisationen in Italien und Slowenien sind dem gefolgt. Mit dabei waren auch zahlreiche AntifaschistInnen aus Oberösterreich (siehe Foto), die KPÖ-Oberösterreich hatte eine Reise zur Demo organisiert.

Die Arbeitsgemeinschaft setzt sich unter anderem dafür, ein dass dem 8. Mai der entsprechende Platz in der Geschichte eingeräumt wird und er statt dem 10. Oktober zum Feiertag ausgerufen wird. Zentrale Forderungen sind die Umsetzung desArtikel 7 im Staatsvertrag, sowie die Erfüllung der Minderheitenrechte (Aufruf siehe http://ooe.kpoe.at/news/article.php/20100312214755894 ).

Die Demonstration begann beim Klagenfurter Hauptbahnhof mit einer Auftaktkundgebung. Zahlreiche Transparente von KPÖ und Autonomer Antifa, Fahnen von KPÖ und SJ sowie Regenschirme der Grünen prägten das bunte Bild der Demonstration. Eine erste Zwischenstation gab es vor dem Sitz der Kärntner Landesregierung – wo Heimo Mauzcka (SPÖ), Barbara Lesjak (Grüne), Christina Lobnig (KPÖ), Eva Wohlfahrter (Slowenische Jugendorganisationen), Fabian Türk (Autonome Antifa) und Boris Printschitz (ARGE 8. Mai) sprachen.

Über die Straße des 8. Mai – der einzigen in Österreich nach dem Tag der Befreiung und des Sieges über den Faschismus benannten Straße – führte die Demonstration in die nach dem Tag der Kärntner Volksabstimmung von 1920 benannte Straße des 10. Oktober, die nach erklärenden Worten von Sieglinde Trannacher (SPÖ) symbolisch umbenannt wurde.

Die Abschlußkundgebung fand am Neuen Platz statt. Dort sprachen Ana Blatnik (SPÖ), der Widerstandskämpfer Peter Kuchar (Slowenischer Partisanenverband), Frank Frey (Grüne, Olga Voglauer (Slowenische Jugend) und KPÖ-Bundessprecher Mirko Messner (seine Rede siehe http://ooe.kpoe.at/news/article.php/20100515202814373 ). Zum Abschluss wurde nach einer Erklärung von Sieglinde Trannacher ein temporäres Denkmal für 10.000 Nazi-Opfer und Widerstandskämpfer enthüllt. Das Denkmal soll dem Bundesland Kärnten die Namen der Personen zurückgeben, die sich aktiv für die Befreiung vom Nationalsozialismus eingesetzt haben. Namen, die mit konkreten Geschichten und Lebenseinstellungen verbunden sind, die die offizielle Politik in Kärnten bewußt verschweigt.

Vorausgegangen war der Demonstration ein Symposium zum Thema „Erinnerungspolitik – Politik für heute“ am 7. Mai im Volkshaus am Südbahngürtel. Dabei referierten nach einer Einleitung von Tina Lobnig und moderiert von Angelika Höbl der Historiker Helge Stromberger über „Instrumentalisierung der Erinnerung an den Nationalsozialismus in der aktuellen Politik“, Brigitte Entner zum Thema „Ein Land – zwei Erinnerungen“, Sandi Volk (Triest) über „Erinnerungspolitik unter italienischen Umständen“, Mirko Messner zu „Der antifaschistischen Widerstand in der kollektiven Erinnerung“ und Gal Kirn (Ljubljana) über „Erinnerungspolitik in Slowenien, Widerstandskampf und Revisionismus“. Das Resümee der Tagung zog Sieglinde Trannacher.

Die Demo auf Youtube siehe http://www.youtube.com/watch?v=P6dHUgkCcTE


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