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Befreiungsfeier im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen

  • Mittwoch, 5. Mai 2010 @ 10:27
News Die KPÖ-Oberösterreich ruft zur breiten Teilnahme an der traditionellen Befreiungsfeier im KZ Mauthausen am Sonntag, 9. Mai 2010 auf, die heuer zum 65. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus schwerpunktmäßig den Kindern und Jugendlichen im KZ Mauthausen gewidmet ist.

„Die Befreiungsfeier in Mauthausen ist nicht nur ein Gedenken an die Opfer des Faschismus und die WiderstandskämpferInnen gegen das Hitlerregime, sondern gleichzeitig auch eine Aufforderung, entsprechend dem antifaschistischen Verfassungsauftrag der Zweiten Republik wachsam gegenüber allen faschistischen, antisemitischen, rassistischen und rechtsextremen Tendenzen zu sein“, so KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner.

Rechtskonservative, populistische und offen neofaschistische Auswüchse des neoliberalen Turbokapitalismus sind im Zusammenhang mit den Auswirkungen der neoliberalen Globalisierung und kapitalistischen Krise und der damit verbundenen Perspektivlosigkeit für immer mehr Menschen zu sehen. Die KPÖ erinnert dabei an das Brecht-Zitat „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch“.

Die KPÖ kritisiert in diesem Zusammenhang auch die Untätigkeit der Justiz bei neonazistischen Delikten: „Wenn ein Jahr nach den Neonaziprovokationen gegen Widerstandskämpfer in der KZ-Gedenkstätte Ebensee noch immer keine Anklage erfolgt ist und, die Anzeigen gegen die Nationale Volkspartei vom Sommer 2009 noch immer auf Eis liegen kann man sich des Eindrucks einer bestimmten Komplizenschaft der Justiz nicht erwehren“, so Furtlehner.

Nach wie vor gilt es auch die Mitverantwortung Österreichs an den Verbrechen des Hitlerfaschismus zu thematisieren: „Nach 1945 konnten sich die TäterInnen in Österreich als Opfer darstellen, während die wirklichen Opfer und WiderstandskämpferInnen jahrzehntelang systematisch diskriminiert wurden“, kritisiert Furtlehner. Die KPÖ hatte maßgeblichen Anteil am Widerstand und kann für sich mit Fug und Recht behaupten, den Auftrag der „Moskauer Deklaration“ der Alliierten von 1943, wonach für Österreich „unvermeidlich sein eigener Beitrag an seiner Befreiung berücksichtigt werden wird“ ernst genommen zu haben und als Teil des europäischen Widerstandes internationalistisch gehandelt hat.

Mit einer Kundgebung um 10:20 Uhr bei der im Jahre 2001 von KZ-Verband und KPÖ errichteten Gedenktafel an der Klagemauer wird der 42 kurz vor der Befreiung im KZ Mauthausen vergasten Widerstandskämpfer gedacht – darunter der Landesobmann der KPÖ, Sepp Teufl. Für die KPÖ wird dabei die Linzer Gemeinderätin Gerlinde Grünn sprechen. Die KPÖ beteiligt sich mit einer Kranzniederlegung bei dem um 11:00 Uhr beginnenden Einmarsch auf den Appellplatz, wo die traditionelle Gedenkkundgebung mit großer internationaler Beteiligung – vor allem aus Italien, Frankreich und Polen – stattfindet.




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