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Noch mehr Deeskalation?

  • Dienstag, 27. April 2010 @ 13:11
Demokratie Ein "Offener Brief" von Edith Friedl an den Linzer Polizeidirektor Widholm

Herr Polizeidirektor der Stadt Linz, zu Ihrem Interview in den heutigen OÖN, in dem Sie u.a. sagten: "Wir wollen NOCH MEHR deeskalierend (!) wirken, das Gespräch suchen, beruhigend auf Einzelne einreden. Unsere Beamten sind dafür geschult (?!) und haben ..."

Abgesehen davon, dass Sie am letzten 1. Mai erst auf der Bühne erschienen, als der ganze "Zauber" bereits vorbei war, und Sie dem anwesenden ORF sofort UNGSCHAUT versicherten, die Exekutive hätte völlig korrekt gehandelt - wird nun erneut von Ihnen etwas behauptet, das NICHT der Wahrheit entspricht: NEIN, die Polizeibeamten waren NICHT bereit, zu DEESKALIEREN, suchten NICHT das Gespräch!

U.a. redeten Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Moringer und ich auf Beamte und den anwesenden Polizei-Juristen ein, die Provokationen seitens der Exekutive zu beenden und zu deeskalieren - OHNE ERFOLG! Genau das Gegenteil trat ein: man prügelte wie wild auf die TeilnehmerInnen der Kundgebung ein, wie Video- und Foto-Dokumentationen zeigen. Was soll nun dieses erneute Interview?

Soviel mir bekannt ist, sind Sie Sozialdemokrat. Diese Partei hat sich irgendwann vor vielen vielen Jahren einige wichtige Inhalte für ein gedeihliches Zusammenleben in einer Gesellschaft auf ihre Fahnen geheftet: Schutz der Schwächeren, Wahrung der Menschenwürde, Einhaltung der Menschenrechte. Vergessen Sie das nicht - und handeln AUCH SIE danach, sehr geehrter Genosse Widholm!

Freundschaft!
Edith Friedl


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