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Erfolgreiche Antifa-Demo in Braunau

  • Samstag, 17. April 2010 @ 23:01
Antifa 450 Menschen beteiligten sich an der traditionellen, antifaschistischen Demonstration in Braunau am Inn rund um den Geburtstag Adolf Hitlers. Neonazis drohten im Vorhinein die Kundgebung „Soziale Gerechtigkeit statt rassistische Hetze“ gewaltsam zu attackieren, Angriffe blieben aber aus, lediglich kam es zu einzelnen Provokationen.


Das Bündnis „braunau gegen rechts“, dem 35 demokratische Organisationen angehören und auch von Nationalrat Karl Öllinger unterstützt wird, rief am Samstag, dem 17. April, zur Demonstration „Soziale Gerechtigkeit statt rassistische Hetze“ auf. 450 Menschen folgten dem Aufruf und demonstrierten quer durch die Stadtgemeinde Braunau am Inn. Auch die Braunauer Bevölkerung reagierte positiv auf die Demonstration und ihre Anliegen. So auch für die politische Samba-Gruppe „Rhythms of Resistance“, welche die Demonstration begleitete und durchgehend für gute Stimmung sorgte.

„Gerade in Zeiten der ökonomischen Krise des Kapitals, wenn Kapitalisten meinen die Kosten der Krise auf dem Rücken der Werktätigen abwälzen zu können, gilt es für eine lebenswerte Zukunft und soziale Gerechtigkeit aufzustehen“, hieß es bei der Abschlusskundgebung in der Salzburger Vorstadt beim Mahnstein gegen Faschismus, „Um den Rechten den Nährboden für ihre Lügen und Hetzen zu entreißen, müssen die fortschrittlichen und demokratischen Kräfte endlich Lösungen präsentieren; Lösungen für die Probleme und Bedürfnisse der einfachen und lohnabhängigen Bevölkerung. Denn wenn wir wollen, dass eine neue Gesellschaft Gestalt annimmt, dann müssen wir ansetzen an den einfachen Alltagsproblemen und Bedürfnissen der Menschen“.

Klare Worte fanden die Demonstratinnen und Demonstranten auch für die hetzerische und menschenverachtende Politik der FPÖ. So hieß es schon im Demonstrationsaufruf: „Wir lassen uns nicht in In- und Ausländer auseinander dividieren, sondern kämpfen für die Rechte aller Menschen, die hier leben“.

Die Blockade-Aufrufe der Neonazis im Vorfeld der Demonstration wurden vom Bündnis „braunau gegen rechts“ sehr ernst genommen. „Wir waren auf Angriffe jederzeit vorbereitet!“, meint Nina Müller, Sprecherin der Kommunistischen Jugend Österreichs (KJÖ), „In den vergangenen Jahren war immer wieder zu merken, dass die antifaschistische Demonstration in Braunau rund um den 20. April manch Ewiggestrigen schwer im Magen liegt. Die diesjährigen Aufrufe bayerischer und zuvor auch oberösterreichischer Neonazis in Internetforen stellen aber eine neue Dimension der Gewaltbereitschaft dar“.

Angriffe gegen die Demonstration blieben aus, lediglich wurde von rechtsextremer Seite aggressiv fotografiert und gefilmt. Dieses organisierte Abfotografieren soll der sogenannten Anti-Antifa-Arbeit dienen, wo Neonazis möglichst viele Informationen über antifaschistische AktivistInnen archivieren oder sie auf einschlägigen Internetseiten veröffentlichen, um AntifaschistInnen in ihrer politischen Tätigkeit mundtot zu machen.

Nina Müller abschließend: „Wir sind froh, dass es zu keiner Gewalteskalation seitens der Rechten gekommen ist. Eine friedliche Kundgebung war immer unser Ziel! Die Kundgebung ist als voller Erfolg zu werten und es konnte ein deutliches, lautstarkes Zeichen gegen Neonazis und rechte Politik gesetzt werden“

Quelle: www.kjoe.at

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