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Stellungnahme zur Podiumsdiskussion an der JKU (LSU)

  • Donnerstag, 17. Dezember 2009 @ 20:40
Bildung Bei der heutigen Podiumsdiskussion ging es nicht nur um die zusätzlichen 3,6 Millionen Euro für die JKU, die von den BesetzerInnen erreicht wurden. Klar wurde, dass es viele Kritikpunkte zum Bildungssystem gibt und noch immer viel Veränderungsbedarf besteht.


Um konkrete Vorschläge zur Verwendung der finanziellen Mittel an das Rektorat weiterleiten zu können, wurden während der heutigen Diskussion „Wunschzettel“ herumgereicht, auf denen jede/R Interessierte ihre/seine Meinung kundtun sollte. Die 3,6 Millionen Euro sind ein kleiner, aber guter Anfang. Trotzdem reicht das Geld nie für die Umsetzung dieser gesammelten Wünsche bzw. um der generellen Unterfinanzierung der Hochschulen entgegenzuwirken.

Besonders klar stellte sich heraus, dass die Studierenden Mitspracherecht fordern und dass Entscheidungen nicht von oben herab diktiert werden dürfen!

Als Alternative zum bestehenden Entscheidungsprozess haben wir ein Konzept zur partizipativen Budgetmittelverteilung ausgearbeitet (àsiehe Anhang). Vizerektor Kalb hält die Umsetzung der Mitentscheidung für diese 3,6 Millionen Euro bis 15. Jänner 2010 für nicht realisierbar. Nicht nur die BesetzerInnen sind jedoch der Meinung, dass dies über eine Abstimmung im Kusss (Serviceplattform für Studierende an der JKU) möglich wäre. Dieses Modell hwurde schon bezüglich der Verwendung der Studiengebühren erprobt.

Natürlich haben wir uns schon Gedanken darüber gemacht, wie es weiter gehen soll. Unser erster Schritt war der Protest, der sowohl national, als auch international auf große Resonanz stieß. Jetzt wollen wir den logischen nächsten Schritt gehen, indem wir einen autonomen Raum auf der Universität schaffen, wo wir unsere Ideen realisieren wollen; diese beinhalten vor allem kritische und reflektierende Lehre.

Es haben sich schon einige Lehrende bereit erklärt in diesem Rahmen autonome, kritische Lehrveranstaltungen abzuhalten und von Seiten des Rektorats gibt es bereits die Zusicherung, diese Kurse als Studienleistung, in Form von ECTS-Punkten, anzurechnen. Momentan befinden wir uns in Verhandlungen bezüglich der Räumlichkeiten, über die uns die Möglichkeit geboten wird diesen nächsten Schritt zu realisieren. Dazu erwarten wir einen baldigen, allgemeinen Konsens.

Die BesetzerInnen

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