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Für das Image von Linz und Oberösterreich unerträglich

  • Mittwoch, 25. November 2009 @ 14:58
News Die politische Selbstdarstellung des Linzer FPÖ-Stadtrates Detlef Wimmer auf der offiziellen Website der Landeshauptstadt Linz kritisiert KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner und diese als fremdenfeindlich und dem Image der Stadt Linz abträglich.

Auf der Website www.linz.at werden in der Rubrik Politik/Stadtsenat die Mitglieder des Stadtsenats mit Lebenslauf und einer kurzen inhaltlichen Aussage vorgestellt. In der Vorstellung von FPÖ-Stadtrat Detlef Wimmer wird Linz als „Das Herzstück unserer oberösterreichischen Heimat und der hier angestammten Bevölkerung“ bezeichnet und verlangt, „dass künftig nicht mehr nur Zuwanderer privilegiert, sondern Inländer wieder gefördert werden“.

Weiters wird geäußert, dass „eine Politik der offenen Grenzen“ für Linz „viele Probleme geschaffen“ habe und dazu ist von „Überfremdung, Geburtenrückgang, Inländer-Abwanderung“ die Rede. Diese Aussagen müssen AusländerInnen generell den Eindruck vermitteln, dass sie in Linz nicht willkommen und unerwünscht sind.

Mittlerweile sind bereits Beschwerden über diese Darstellung von Linzer BürgerInnen bekannt geworden, die durch diese Darstellung negative Auswirkungen für das Image der Stadt Linz befürchten bzw. sich als ausländische MitbürgerInnen davon besonders abgestoßen fühlen: „Die Selbstdarstellung von Stadtrat Wimmer auf der Website der Stadt Linz hat zweifellos negative Auswirkungen auf insbesondere auch im Zusammenhang mit Linz als europäische Kulturhauptstadt 2009 besonders betonte Image der Stadt Linz als weltoffene Stadt“, befürchtet Furtlehner.

Wimmer wurde vom Bundesheer wegen seiner Kontakte zum rechtsextremen Bund Freier Jugend (BFJ) als Sicherheitsrisiko eingestuft und deswegen für eine Offizierslaufbahn abgelehnt. In Linz wurde aber ausgerechnet er mit dem neugeschaffenen Sicherheitsressort betraut. Nun will er offensichtlich der Stadt Linz den Stempel einer fremdenfeindlichen engstirnigen Parteipolitik aufdrücken, was sowohl für die Landeshauptstadt als auch das Land Oberösterreich unerträglich ist.


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