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Kommentar zu einem Lenin-Aufreger

  • Samstag, 8. August 2009 @ 12:36
Geschichte Von Erika Krenn, Bad Ischl

Das „Lenin-Flyer“ der Sozialistischen Jugend anlässlich der Bewerbung einer Veranstaltung in Andelsbuch (Vorarlberg) sorgte bekanntlich für große Aufregung bei den anderen Parteien. Auch die SPÖ war „not amused“ darüber. Was mich dabei mit einiger Zuversicht erfüllt, ist die Tatsache, dass der Obmann der Jungsozialisten Lukas Riepler in einer Aussendung feststellte: „ Die SPÖ hat mit dem Flyer nichts zu tun – auch wenn ich mich darüber freuen würde, wenn sie zu ihren marxistischen Wurzeln zurückkehren würde“.


Ich glaube, diese Aussage gibt doch Anlass zur Hoffnung für die KPÖ, eines Tages in dieser neuen Generation der Sozialisten, Verbündete für eine gemeinsam Linke zu gewinnen. Dass die SPÖ von ihrer eigenen Jugend zur Besinnung auf ihre Wurzeln ermahnt werden muss, sollte den derzeit agierenden Politikern in dieser Partei, doch zu denken geben.

Die übereinstimmende Empörung der Sprecher Maurer (BZÖ) und Hagen (FPÖ) ist nicht verwunderlich. Das Bild Lenins auf dem Flugblatt als peinlich und ungeheuerlich zu bezeichnen, empfinde ich jedoch als besonders dreiste und dumme Aussage. Geschmacklos ist hingegen der Plan, in einem ehemaligen Luftschutzkeller mit NS Vergangenheit in Kärnten, eine Pilgerstätte – noch dazu aus Steuergeldern – für Jörg Haider zu errichten.

Aus der Geschichte wissen wir, dass die großen Welt Revolutionen leider nie ohne Blutvergießen verlaufen sind. Lenin, den Befreier der unterjochten Bauern und Arbeiter, deshalb als Schreckensperson herab zu würdigen, das ist eine Ungeheuerlichkeit.




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