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Polizeiprovokation gegen Erste-Mai-Demonstration

  • Freitag, 1. Mai 2009 @ 14:19
News „Es ist ein historischer Dammbruch, dass die heutige linke Erste-Mai-Demonstration in Linz durch eine massive Polizeiprovokation unterbunden worden ist. Die erste Maidemonstration, seit 1945, seit der Zeit des Faschismus“, erklärte KPÖ Bezirksvorsitzender Roland Hochstöger: „Es ist ein politischer Dammbruch, dass die Polizeikräfte gegen die ordnungsgemäß angemeldete, linke Demonstration so massiv vorgegangen ist, während anderorts sich Neonazis zusammenrotten konnten,“ so Hochstöger weiter.

Zuerst war die angemeldete Demonstration unter fadenscheinigen Vorwänden stundenlang gehindert worden loszugehen, weil die Polizei die Identitäten von TeilnehmerInnen samt Fotos aufnehmen wollte. „Es hat sich niemand unerlaubt in die Demonstration eingeschlichen, wie behauptet wird. Die Polizei verfolgte eine eindeutige Eskalationsstrategie, ihre Präsenz und ihre Aktionen waren unangemessen, übertrieben und aufs höchste provokant,“ so der KPÖ Bezirksvorsitzende. Die brutale Verhaftung des Vizerektors der Kunstuniversität, Rainer Zendron, zeigt, worauf es die Polizei angelegt hat. Das Recht auf Demonstrationsfreiheit, ein Verfassungsrecht, sei hier mit Füßen getreten worden, so Hochstöger.

Bemerkenswert sei überdies, dass die Polizei solche Übergriffe bestimmt nicht auf eigene Faust unternimmt, wie aus den Reihen des Bundesamtes für Verfassungsschutz zu vernehmen war. Dieser Einsatz muss von übergeordneten Behörden veranlasst worden sein. Hochstöger fordert daher, dass die politischen Verantwortlichen in der Stadtregierung, sowie die Verantwortlichen im Bezirksverwaltungsamt zur Rechenschaft gezogen werden. „Wenn dies das Linz 09 als europäische Kulturhauptstadt ist, in dem friedliche, angemeldete Demonstrationen niedergeknüppelt werden und Nazizusammenrottungen unbehelligt bleiben, dann gute Nacht,“ schloss Roland Hochstöger.

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Police Provocation Against May 1st Demonstration

Communist Party of Austria (KPÖ) Calls for Political Consequences

“It is a historical breach that the left-wing May 1st demonstration today was blocked by massive police provocation. The first May Demonstration since 1945, since the time of fascism,” declared the KPÖ district chairman Roland Hochstöger. “It is a political breach that the police have taken such massive action against a properly registered, left-wing demonstration, while neo-nazis can gang together elsewhere,” continued Hochstöger.

First the registered demonstration was prevented from starting for hours under the pretext of implausible objections, because the police wanted identification of the participants, including photos. “No one sneaked into the demonstration without permission, as the police maintained. The police pursued a clear strategy of escalation, their presence and their actions were disproportional, exaggerated and highly provocative,” according the the KPÖ district chairman. The brutal arrest of the Vice Rector of the Art University, Rainer Zendron, shows what the police were aiming for. The right to freedom of demonstration, a constitutional right, is being trampled, said Hochstöger.

It should also be noted that the police do not undertake attacks of this kind of their own accord, as the Federal Office for the Protection of the Constitution has indicated. This action must have been prompted by higher authorities. Hochstöger therefore calls for those responsible in the city government and the district administration office to be brought to justice. “If this is Linz 09 as the European Capital of Culture, where peaceful, registered demonstrations are beaten down and nazi gangs are left undisturbed, then good night,” concluded Roland Hochstöger.

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