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Vorgestern ist vorbei! Nazi-Aufmarsch verhindern!

  • Donnerstag, 16. April 2009 @ 08:00
Antifa - Antifaschistische Demonstration, am 18. April 2009, Braunau/Inn
- Beginn: 13 Uhr am Bahnhof Braunau

Am 20. April 1889 wurde der Diktator und Massenmörder Adolf Hitler in Braunau am Inn geboren. 120 Jahre später, am 18. April 2009, wollen nun wieder Rechtsextremisten und Neonazis rund um dessen Geburtstag in Braunau marschieren.

Nazi-Aufmarsch verhindern!

Die „Nationale Volkspartei“ (kurz: NVP) droht mit ihrem geplanten Aufmarsch nicht nur das öffentliche Ansehen der Bezirkshauptstadt Braunau zu gefährden, sondern die Stadt wieder zur Pilgerstätte der Neonazi-Szene zu machen. So pflegt diese Partei gute Kontakte zur deutschen NPD und somit auch zum organisierten Rechtsextremismus Deutschlands. Dies stellt eine besondere Gefahr dar, da in der Bundesrepublik der Neofaschismus bereits eine weitaus schärfere und aggressivere Form angenommen hat als hierzulande. Wie unter anderem der Mordanschlag auf den Passauer Polizeichef Ende letzten Jahres gezeigt hat, schreckt die extreme Rechte dort keineswegs mehr vor Gewalt gegen Andersdenkende oder Menschen anderer Herkunft zurück. Dass gerade jene, die unter Demokratie und Meinungsfreiheit die Abschaffung des NS-Verbotsgesetzes verstehen, unter dem Motto 'Mehr Demokratie' zu einem Aufmarsch aufrufen, ist an Zynismus wohl kaum mehr zu überbieten.

Daher sind nun die Behörden gefordert, um den Nazi-Aufmarsch in der Geburtsstadt Hitlers rund um dessen Geburtstag zu verbieten! Gefordert sind aber nicht nur die Politik und die Behörden, sondern all jene, die konsequent für Demokratie, Frieden und Freiheit kämpfen.

„Thor Steinar“ muss weg - Schöner leben ohne Nazi-Läden!

In jüngster Vergangenheit wurde in Braunau ein Geschäftslokal der Marke „Thor Steinar“ eröffnet. „Thor Steinar“ gilt als Kultmarke in der Nazi-Szene. Die dort vertriebene „Mode“ knüpft an germanisch-völkische Symbolik an und lässt Deutungsmöglichkeiten bezüglich nationalsozialistischer Ideologie zu.

Einher mit der Forderung nach einem Verbot des Nazi-Aufmarschs, muss sich der antifaschistische Protest auch gegen „Thor Steinar“ richten. Auch hier ist der Kampf keineswegs aussichtslos, denn in etlichen Städten Deutschlands mussten die Geschäfte nach starken antifaschistischen Protesten der AnrainerInnen wieder geschlossen werden.

Gemeinsam ein Zeichen setzen...

In einem gemeinsamen, breiten und starken Bündnis gilt es einerseits der Opfer der NS-Diktatur zu gedenken und gleichzeitig ein Zeichen gegen heutige rechtsextreme Umtriebe zu setzen. Die Kommunistische Jugend Österreichs (KJÖ) ruft daher zur traditionell stattfindenden antifaschistischen Kundgebung am Samstag, dem 18. April 2009 in Braunau am Inn auf und ersucht alle antifaschistischen Kräfte um Unterstützung. Wurde auch schon im Vorjahr von rechtsextremer Seite massive Hetze gegen diese antifaschistische Kundgebung betrieben, sucht man nun offenbar die direkte Konfrontation. Dies gilt es selbstverständlich zu verhindern!

Nähere Infos finden sich unter: http://www.naziaufmarsch-verhindern.at.tt


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