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Hinterfragung einer Umfrage

  • Montag, 5. Januar 2009 @ 08:53
Österreich Es ist sogar in Wahlzeiten selten, dass in Meinungsumfragen die KPÖ vorkommt. Umso bemerkenswerter ist eine market-Umfrage über die Erwartungen der ÖsterreicherInnen für 2009. Dabei wird die KPÖ gleichberechtigt mit den fünf Parlamentsparteien angeführt – ihr allerdings von 39 Prozent der Befragten bescheinigt, „ganz und gar nicht“ auf die Herausforderungen des Jahres 2009 vorbereitet zu sein.

Das ist für eine kleine linke Oppositionspartei die gegen den neoliberalen Mainstream steht nicht verwunderlich, rangiert doch auch die parlamentarische Opposition zwischen 19 (FPÖ), 22 (Grüne) und 26 (BZÖ) Prozent und sogar den beiden Regierungsparteien wird von neun (ÖVP) bzw. zehn (SPÖ) Prozent bescheinigt „ganz und gar nicht“ vorbereitet zu sein.

Am anderen Ende der Tabelle meint immerhin ein Prozent (das ist mehr als der Anteil der KPÖ bei der letzten Nationalratswahl) die KPÖ sei „sehr gut“ auf diese Herausforderungen vorbereitet. Damit weist die KPÖ geradezu einen Spitzenwert auf, denn auch die Regierungsparteien weisen hier nur vier (ÖVP) bzw. fünf (SPÖ) Prozent aus, FPÖ und BZÖ nur jeweils zwei und die Grünen sogar null Prozent.

Nun stellt sich die Frage, wie gut Parteien auf Herausforderungen vorbereitet sind für Regierungsparteien anders als für die parlamentarische Opposition und wieder anders für eine Partei die gar nicht im Parlament vertreten ist. Mit ihren Vorschlägen für eine Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums, gesetzlichen Mindestlohn, höhere Steuern auf Kapital und Vermögen, Arbeitszeitverkürzung, Wertschöpfungsabgabe, öffentliche Beschäftigungsimpulse für Wohnbau, Nahverkehr und Klimaschutz, Verfassungsschutz für das öffentliche Eigentum oder Überführung der Banken in gesellschaftliches Eigentum steht die KPÖ für Alternativen zur neoliberalen Politik.

Diese Alternativen hat wohl jenes eine Prozent im Auge, welche die KPÖ „sehr gut“ und auch jene weitere sieben Prozent die sie „gut“ vorbereitet sehen. Eine solche Umfrage ist ja wohl nur dahingehend zu interpretieren, dass an die KPÖ gänzlich andere Erwartungen gerichtet werden als an die Parlamentsparteien.

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