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Margit Kain ist 75

  • Montag, 31. Dezember 2012 @ 08:00
Biografien Die Vollendung ihres 75. Lebensjahres begeht unsere Genossin Margit Kain am 31. Dezember 2012

Margit Kain wurde am 31. Dezember 1937 als Tochter der Linzer Arbeiterfamilie Gröblinger geboren. Sie erlernte nach dem Schulbesuch den Beruf einer Stenotypistin und war als solche zunächst in der Redaktion der damaligen kommunistischen Tageszeitung „Neue Zeit“ tätig.

In der Folge arbeitete sie als Sekretärin der Österreichisch-Sowjetischen Gesellschaft und sorgte bis zu ihrer Pensionierung als „gute Seele“ umsichtig und verantwortungsvoll für die umfangreiche Tätigkeit dieser Organisation bei der Entwicklung der Kontakte zwischen Österreich und der UdSSR, bei den Russisch-Kursen und den zahlreichen Kulturveranstaltungen.

Schon ihrer Jugend war Margit Kain politisch tätig, so als Aktivistin und Funktionärin in der Freien Österreichischen Jugend. Seit November 1955 gehört Margit Kain der KPÖ an und war bzw. ist auch in verschiedenen Parteifunktionen tätig. Sie war jahrelang eine der wichtigsten Aktivistinnen der damaligen Sektion Linke Brückenstraße bzw. der späteren Parteigruppe Urfahr und der KPÖ-Frauengruppe Linz sowie auch im Salzkammergut. Sie gehört dem Bezirksvorstand der Linzer KPÖ an und ist seit der Landeskonferenz 2007 auch stellvertretende Landessprecherin. Von 2003 bis 2004 war sie in einer für die Partei äußerst schwierigen Phase auf Vorschlag der Frauenversammlung auch Mitglied des Bundesvorstandes.

Darüber hinaus ist Margit Kain in verschiedenen Bereichen des Kulturlebens tätig und arbeitet den umfangreichen literarischen und politischen Nachlass ihres 1997 verstorbenen Gatten Franz Kain auf, mit dem sie seit 1961 verheiratet war. Der Ehe entstammen zwei Kinder, Eugenie (geboren 1960, gestorben 2010) und Franz (geboren 1964).

Besonders engagierte sich Margit Kain auch für die Aufarbeitung der Rolle der Frauen im antifaschistischen Widerstand. So war sie initiativ für die Benennung einer Straße nach der Widerstandskämpferin Gisela Tschofenig-Taurer, die 2005 im Stadtteil Ebelsberg erfolgte und war maßgeblich beteiligt an der Erarbeitung einer im Dezember 2006 erschienen Dokumentation der KPÖ über die kommunistischen Frauen im Widerstand

Zu ihrem 75er wünschen wir Margit Kain alles Gute, vor allem Gesundheit und noch viele Jahre in ihrem bekannten Kampfgeist und mit dem Willen sich trotz aller erlittenen Schicksalsschläge nicht unterkriegen zu lassen.

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