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Leserbriefe an die OÖN

  • Dienstag, 6. November 2007 @ 13:49
Österreich Es ist schon bemerkenswert, mit welcher Entschieden- und Geschlossenheit hochbezahlte Nationalrats- und Landtagsabgeordnete von ÖVP wie SPÖ, die gleichzeitig auch noch BürgermeisterIn sind, gegen die Absicht des SPÖ-Bürgermeisterkandidaten Christian Makor aus Schildorn wettern, seine Gage örtlichen Vereinen zu spenden, weil er mit dem Landtagsabgeordnetengehalt das Auslangen findet.

Verdrängt wird dabei, dass es sich in diesen Fällen um typische MultipolitikerInnen handelt, deren Einkommen als Abgeordnete im Nationalrat (derzeit 8.024 Euro brutto) oder Landtag (derzeit 6.018 Euro brutto) ohnehin ein Vielfaches des Einkommens ihrer WählerInnen beträgt.

Makor hat übrigens mit seinem Vorschlag nur die Praxis des früheren Grazer KPÖ-Stadtrates und jetzigen steirischen KPÖ-Klubobmanns Ernest Kaltenegger aufgegriffen, der ebenso wie die Grazer Stadträtinnen und die steirischen Landtagsabgeordneten der KPÖ einen Großteil ihres Polit-Einkommens für soziale Zwecke zur Verfügung stellt und sich mit rund 2.000 Euro für sich selbst begnügt.

Leo Furtlehner


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