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Agrarförderungen: Großgrundbesitzer kassieren am meisten

  • Sonntag, 4. November 2007 @ 09:26
Österreich Wie „profil“ vom 29. Oktober 2007 berichtete, kassierten 2006 schwerreiche Großgrundbesitzer die höchsten EU-Agrarförderungen:

• Spitzenreiter ist die Stiftung des Fürsten Hans Adam II. von Liechtenstein mit 1,7 Millionen Euro (sie lag schon in den Vorjahren mit Förderungen zwischen 1,4 und 1,7 Millionen Euro an der Spitze). Pikant dabei ist, dass das Fürstentum Liechtenstein selbst gar kein EU-Mitglied ist, faktisch also die Steuerzahler Österreichs und der anderen 26 EU-Mitgliedsländern für Förderungen an einen Drittstaat aufkommen müssen.
• Auf Platz zwei rangiert das Gut Waldbott von Baron Paul Waldbott-Bassenheim im burgenländischen Halbturn mit 1,1 Millionen Euro (in den Vorjahren zwischen 0,9 und 1,3 Millionen Euro).
• Die Graf Hardegg´sche Gutsverwaltung in Niederösterreich sackte 973.000 Euro Agrarförderung ein (in den Vorjahren zwischen 915.000 und 1,1 Millionen Euro).
• Auf Platz vier des Förder-Rankings liegt das Weingut Allacher in Gols (Burgenland) mit 692.000 Euro (in den Vorjahren zwischen 0,53 und 0,64 Millionen Euro).
• Der nächste auf der Liste ist der Biohof Klaus Fuhrmann in Weiden am Neusiedlersee mit 404.000 Euro.
• Und auch die Kirche kam in den Genuss staatlicher Förderungen. So wurden die Güter des Stifts Heiligenkreuz noch vor wenigen Jahren mit rund 0,67 Millionen Euro jährlich bedacht.

Landwirtschaftsminister Josef Pröll (ÖVP) wollte die veröffentlichte Liste nicht kommentieren. Bekanntlich hatte sich die ÖVP lange Zeit mit Händen und Füssen gegen eine Offenlegung der Agrarförderungen gewehrt und dabei mit „Neiddiskussion“ und Datenschutz argumentiert.

Nachdem nunmehr die EU-Agrarminister eine Offenlegung beschlossen haben muss man wohl oder übel gute Miene zum bösen Spiel machen und will als Flucht nach vorne die Transparenz auch auf Wirtschafts- und Kulturförderungen oder die Nebeneinkünfte von PolitikerInnen ausweiten, was grundsätzlich nur begrüßt werden kann. Nur eine Offenlegung von Parteispenden aus der Wirtschaft fürchtet die ÖVP weiterhin wie der Teufel das Weihwasser…




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