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Leserbrief an die OÖN

  • Montag, 1. Oktober 2007 @ 09:05
Kapital Wie sich jetzt am Beispiel der Schließung der Linzer Tabakfabrik eindrucksvoll bestätigt, führt der Börsegang eines staatlichen Unternehmens letztlich zur Privatisierung und zum Ausverkauf. Das gilt in besonderer Weise auch für die landeseigene Energie AG, den diesbezüglichen Warnungen von SPÖ und Gewerkschaften ist voll zuzustimmen.

Allerdings täten beide gut daran, auch vor der eigenen Tür zu kehren. Denn der Börsegang der Austria Tabak wurde 1997 unter SPÖ-Regierungsverantwortung durchgeführt, von einem Widerstand der Gewerkschaften dagegen ist nichts bekannt. Die Warnungen vor den Folgen wurden damals als Schwarzmalerei abgeschmettert.

Leo Furtlehner, Linz


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