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Postschließung in Hagenberg

  • Freitag, 24. August 2007 @ 11:38
Kommunal Von Christoph Kepplinger, Hagenberg

Der Hagenberger Bürgermeister Rudolf Fischerlehner gab sich am 16. 8. in den OÖN "überrascht" von der geplanten Schließung unseres Postamtes. Er reagiert ebenso wie LAbg. Affenzeller empört. Alles andere dürften sich beide als Regionalpolitiker der Bevölkerung gegenüber kaum erlauben.

Beide, Fischerlehner und Affenzeller, stehen als Vertreter von ÖVP und SPÖ aber sehr wohl für die Ende der 80er Jahre von genau diesen Parteien eingeleitete Privatisierungspolitik und haben diese stets mitgetragen. Dem Börsegang vorausgegangen ist das Zusperren von Postämtern aus "betriebswirtschaftlichen Gründen": Von 2000 bis 2005 wurde die Zahl der Filialen von 2300 auf 1330 reduziert, der Personalstand von 30.357 auf 23.734.

Sowohl Rotschwarz als auch Schwarzblau haben in vorauseilendem Gehorsam gegenüber Brüssel die EU-Liberalisierungsauflagen für die Post brav exekutiert. Der Zusperrkurs der Post AG ist vor dem Hintergrund der Zustimmung zur Liberalisierung der öffentlichen Grundversorgung zu sehen: Wer jetzt laut über die Auswirkungen schreit, aber stets für die Liberalisierung eingetreten ist wie SPÖ und ÖVP, ist nicht glaubwürdig und sollte Forderungen nach Zusperr-Alternativen nicht in den luftleeren Raum stellen.

Leserbrief aus den OÖ Nachrichten vom 24.08.2007

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